Schlagwortarchiv für: Bloggen

Für deine solide Online-Marketing-Strategie solltest du auch immer die Social Media Trends im Auge behalten.

Allein im letzten Jahr hat sich eine Menge getan: Der Handel mit NFTs, die Ankündigung von Metas eigenem Metaverse. Ganz zu schweigen von den Höchstwerten, die Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether verzeichnet haben. Dies alles zeigt uns schon jetzt, wohin die Reise wahrscheinlich gehen wird: Web 3.0.  An das Tempo müssen wir uns, bzw. ich – nur noch gewöhnen.

Im Social-Media-Marketing hat sich einiges getan. Die einfachen Status-Updates mit Kurzsätzen  sind längst vorbei (ich vermisse sie) – heute sind es Videos mit Mehrwert, der Verkauf von Produkten und die wachsenden digitalen Communitys, welche die sozialen Netzwerke rocken. 

Die Trends, die ich hier aufzeige, sind für Digitalistas nicht neu. Neu ist die Geschwindigkeit, mit er sie daherkommen und die Unsicherheit, die sich mit sich bringen: Kommen sie? Wie kommen sie? Und was kann das für die Zukunft bedeuten?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber um das Gefühl in einem Bild zu verpacken: Ich balanciere stehend auf einem Sitzball, der immer wieder wegbrechen möchte. Dabei schwinge ich den Hula-Hoop-Reifen der Informations-Strom, während ich mich mit dem Smartphone filme, um meiner Community von Neuigkeiten zu erzählen. Gleichzeitig halte ich auch noch meinen Laptop – Live-Querformat & so 😉

Es macht aber trotzdem Spaß sich mit diesen neuen Dingen zu befassen und noch mehr sich auf die Suche zu begeben, wie man diese Trends und Neuerungen für das eigene Business nutzen kann. 

Mentale Gesundheit – der Alltag & die Vorbereitung auf Web 3.0

Wer aufmerksam im Netz nach neuen Influencern, Unternehmen und Themen Ausschau hält, hat es sicher schon gesehen: Die Themen “Mindset” und “Mental Health”, genauso wie “digital Detox”, werden immer größer. 

Es scheint, als ob die ständige Reizüberflutung, Vergleiche und die Berieselung über soziale Netzwerke einen schwerwiegenden Impact auf unsere Gesellschaft haben.

,,Der Vergleich der eigenen Person und Lebenswelt mit den optimierten und teilweise geschönten Selbstdarstellungen anderer Nutzer kann das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und zu Niedergeschlagenheit und gedrückter Stimmung führen.” (AOK.de)

Sogar jene, die sich aktiv in sozialen Netzwerken als Creators beteiligen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen, kommen an ihre Grenzen. Während Creators ihre Karriere anfänglich aus Lust an der Kreativität und an Ausdrucksmöglichkeiten starten, führt die Belohnungssucht nach Views /Likes / Abonnenten oft dazu, dass sie langfristig nur noch dem Algorithmus dienen. Es wird das produziert, was viele Klicks bekommt und weniger das, was sie wirklich ausmacht. 

Das Ergebnis: die mentale Gesundheit leidet – es kommt sogar zu Depressionen, Burn-out und anderen Erkrankungen. 

Warum ich das hier als Trend anführe? 

Wir müssen uns als Gesellschaft aktiv überlegen, wo die Präventionsarbeit hier ansetzen muss, damit wir nicht alle Opfer werden. Die Künstliche Intelligenz wird immer besser, die personalisierten Angebote immer genauer und Augmented Reality als auch Virtual Reality werden uns versuchen, aus der Realität weg zu ziehen. Wir müssen lernen, die Technologie wieder für uns zu nutzen und uns nicht benutzen zu lassen, als auch standhaft den eigenen Weg zu gehen. 

In meinen Augen ist hier der Ansatz bereits in der Schule zu setzen, um ein frühes Bewusstsein zu schaffen.  Diese Aufgabe des Staates sollte darin liegen, Mechanismen wie DSGVO & Co. zu setzen, um den komplett gläsernen und damit manipulierbaren Kunden nachhaltig zu schützen.Gleichzeitig ist es an uns als Gesellschaft diese Mechanismen einzufordern, selbst zu lernen und vorzuleben. 

Die Frage ist, ob unsere Politiker, Einflussnehmer, etc. die Trends, die jeder sieht, auch sehen und mit welchem Ziel sie handeln werden.

Web 3.0 – Dezentralisierung: Metaverse, NFTs & eigene Communitys

Bevor es um diese Buzzwords geht, hier eine kurze und einfache Erklärung, was Web 3.0 ist:

  • Web 1.0 war das Internet, in dem wir statische Webseiten erschafft haben, mit Frames und Tabellen, um bestimmte  Elemente an ihren Platz zu bringen.  
  • Web 2.0 ist das Web der Dialoge, in dem technologische Server miteinander sprechen. Es gibt Blogs, Podcasts, Tags, Rss-Feeds, soziale Netzwerke & Co. 
  • Das Web 3.0 ist dezentral in Datenbanken aufgebaut. Unter anderem gehört das semantische Web, welches Wörter versteht und nicht an Keywords gebunden ist, dazu.

Es macht künstliche Intelligenz wirklich intelligent, indem es Informationen, wie Menschen unterscheiden und verarbeiten kann.

 3D-Design kann überall genutzt werden und wird schnell verarbeitet, die Konnektivität der Information  ist schneller und jeder Service ist gleichzeitig überall verwendbar. Du kannst hier auf Menschen individuell eingehen.

Augmented Reality  & Virtuelle Welten 

Das “Metaversum” ist spätestens seit der Umfirmierung von Facebook Inc. zu Meta Platforms, Inc für alle ein Begriff. Das Metaverse ist eine virtuelle Welt  – eine sogenannte digitale Parallelwelt – in dem sich der Mensch in einer digitalen Form präsentiert. 

Während Meta auf die Zukunft einer virtuellen Welt und ihre Oculus-Brillen setzt, ist Apple eher der Meinung, dass sich Augmented Reality durchsetzen wird. 

Augmented Reality kennen wir alle aus Pokémon Go, TikTok-Filtern, Ikea-Katalogen, etc. : durch die (Smartphone-)Kamera  sieht man auf etwas Reales und bekommt einen Mehrwert eingeblendet. 

NFTs – The Hype is real and a scam, oder doch nicht? 

(Anmerkung: Ein wahnsinnig forderndes Thema und ich muss sagen, ich habe mir hier noch keine endgültige Meinung gebildet und bin mir auch nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe, aber es ist spannend.)

NFT (non fungible Token”) ist “ein kryptografisch eindeutiger, unteilbarer, unersetzbarer und überprüfbarer Token, der einen bestimmten Gegenstand, sei er digital oder physisch, in einer Blockchain (öffentliche, verteilte Datenbank) repräsentiert.“(Wikipedia) Sie können nur einen Eigentümer haben und werden derzeit durch die Blockchain Ethereum gesichert. Heißt aber nicht, dass man das nicht auf jeder Blockchain sicher könnte. 

Was bedeutet das: Du kannst in der Blockchain etwas eindeutig zuweisen, ohne dass etwas ohne der Token kopiert / vervielfacht, etc. werden kann. Um sich das analog vorzustellen, zu können ein Beispiel aus unserem Alltag das ähnlich ist: Wenn du eine Wohnung oder ein Haus kaufst, holst du dir einen Grundbuchauszug, in dem die ganze Historie drinnen steht. Ohne diesen Eintrag kann man bei uns nichts kaufen und nichts verkaufen – was dort steht, ist rechtlich bindend. So wäre  auch ein NFT.

Nur, dass dieser “Auszug” global wäre und du nicht nur Grundstücke hinterlegen kannst, sondern jegliches Recht. Letzteres ist aber nicht ganz so klar. Denn die rechtliche Grundlage für diese Idee gibt es eigentlich nicht. Und eigentlich, wenn man sich etwas mehr mit NFTs beschäftigt, kann auch jeder das verlinkte Gut kopieren. (Mehr dazu in einem anderen Beitrag).  Ein anderes Beispiel: Bisher konntest du ein MP3-File einfach kopieren. Mit NFT geht das theoretisch nicht mehr. (Nicht weinen! Es geht trotzdem – schließlich muss man sich ja Dateien herunterladen, aber jemand anderer kann es ohne den Zugang nicht. Also so ganz ausgeklügelt ist das anscheinend noch nicht.)

Thoretisch nützlich wären NFTs z. B. bei Verträgen, Banktransaktionen, Urkunden, Personendaten, usw. Also allem, was primär korrumpiert werden kann und verhindert werden muss. Wenn du z. B.  eine Immobilie in Hawaii kaufst und diese Immobilie in einem NFT eingebunden ist, so ist dir (theoretisch) sicher, dass nur du die Immobilie innehast und nicht 10 Verkäufe gemacht werden.  So zumindest die Theorie.  Denn in Wahrheit ist NFT derzeit einer der gefährlichsten Assets die du haben kannst. Es wird auch gerne mal “gestohlen” und ist auf der Blockchain gar nicht so sicher, wie man uns alle glauben machen mag. 

Berühmt sind NFTs durch das  “minten” (ja das heißt so) von Kunst geworden. Der Hype hat mit dem Verkauf von der Sammlung von Beeples beim bekannten Auktionshaus Christies  begonnen. Danach kamen die  Cryptopunks und Bored Ape Yacht Club (BAYC). Bei diversen Recherchen hat sich das allerdings alles so dargestellt, dass Leute, die schon investiert sind oder auch Menschen die NFTs “minten”, oft die NFTs kaufen um das Thema zu treiben, Preise steigen zu lassen, etc. Hallo Kapitalismus 😉

Aufgrund der unfassbaren Investments in die Metaverse und Blockchain von diversen großen Playern (Facebook, Google, Amazon & Co) ist das alles wahrscheinlich gekommen, um zu wachsen. Wenn es so ist, wird es unsere Internetnutzung “revolutionieren”. Ob zum guten oder schlechten, wird sich zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik diese Entwicklung auch wachsam beobachtet. (Web2.0 und die Implikation in die Gesellschaften wurde ja verschlafen, aber geben wir ihnen noch mal eine Chance). Derzeit kann ich nur  jedem abraten, hier zu investieren. Außer du liebst es im Casino zu spielen und bist bereit für deinen Gewinn andere in dieses System zu ziehen.

(Ein kritischer Beitrag von mir zu dem Thema kommt in einigen Wochen – Du kannst dir aber auch dieses Video erst mal ansehen)

Eigene Communitys

Nehmen wir an, die Dezentralisierung, wie sie gerade gezeichnet wird oder in einer anderen Form kommt wirklich. Dezentralisierung bedeutet auch, dass du das Internet neu denken musst. Im Grunde bedeutet es, dass du das Web nicht mehr betrittst und dich überall anmelden musst. Sondern du dich im Web 3.0 bewegst und dabei gewollt deine vorhandenen Daten teilst. So oder so ähnlich wird wahrscheinlich die Metaverse funktionieren. 

Jetzt meldest du dich bei einer Community an, entscheidest deine Daten zu teilen und musst dir Passwörter merken. Im Web 3.0 gehst du quasi (virtuell oder auch nicht) in das Netzwerk hinein und weist dich gleich aus, bist angemeldet und teilst das, was du freigibst. Man könnte sich das so vorstellen wie, wenn du dich jetzt mit Facebook überall anmeldest und bestimmte Daten schon mit verschiedenen Seiten teilst. Nur dass du in Zukunft nicht bloß diese teilst, sondern sie womöglich auch zeitbegrenzt teilst ohne dich z. B. abmelden zu müssen. So meine Vorstellung. Auch werden wahrscheinlihc nur bestimmte Menschen zu einigen Welten Zugang haben, vielleicht acuh das ganze mit NFTs gekoppelt sein wie z.B. bei Veefriends.

Wie das am Ende aussieht, wissen wir nicht. Was ganz klar ist: Die Plattformen werden ihren Teil dazu tun, um in der Metaverse ein lukratives Geschäftsmodell zu finden. 

Aufgrund dieses Umstandes ist es wahrscheinlich jetzt wichtiger denn je, dass du eigene Communitys schaffst. Was ich damit meine: Gruppen in Facebook, LinkedIn & Co würde ich derzeit keine mehr aufbauen, sondern nur mehr eigene Communitys, mit den Menschen, die mit dir und deinen Themen zu tun haben wollen. Und ich würde anfangen, Daten zu sammeln, um bei einem Systemwechsel auch wirklich mit deinen Fans umziehen zu können. Denn was es dann genau wird, wissen wir ja nicht – was aber dein Asset in virtuellen Welten immer sein werden, sind deine Kontakte und Fans. 

Das ist meine bescheidene Einschätzung. 

Video- Formate – Kurz, Live, Lang 

Dass Bewegtbild immer wichtiger wird, ist keine Neuigkeit. Was neuer ist, ist die Kürze der Videos. 

Durch TikTok haben wir uns an die 60 Sekunden langen Videos gewöhnt. Während vor ein paar Jahren nur Tanzvideos zu sehen waren, kommen auch auf diese Plattformen immer mehr qualitativ hochwertige Inhalte. Nach dem Motto: “In der Kürze liegt die Würze”. So können auch Expert:innen Reichweite generieren und Influencer-Status erlangen. Ein anschauliches Beispiel ist “Herr Anwalt” auf TikTok. Das kurze Format wurde aber auch auf Instagram mit Reels, auf Pinterest mit Idea-Pins und auf YouTube mit Shorts übernommen. 

Snackable Content ist Priorität Nummer 1, aber Long Content ist nicht out. 

YouTube hat schon einige Neuerungen für 2022 angekündigt, die Plattform für Werber und Creators noch attraktiver machen wird. Meta Inc. hat wiederum gerade frisch Instagram Reels auch auf Facebook gelauncht.

Tools wie “Remix” werden immer mehr User dazu animieren, User generated Content zu generieren. 

Last but not least: Live-Formate.  

Live-Shopping, Live-Talks, Live-Erklärungen – wer etwas auf der Streaming-Plattform Twitch unterwegs ist, kennt schon einige mögliche Content Formate, die in Zukunft auch in anderen Kanälen auftauchen werden und vielleicht damit  auch für dich relevant sein können. 

Ein Video über verschiedene Video Formate auf Instagram findest du hier

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Creators Economy Boom!

Wenn ich den Begriff sage, können sich viele was darunter vorstellen, aber vielleicht nicht ganz die Größe dieses Begriffs wahrnehmen. Deswegen an dieser Stelle eine kurze Definition: 

“Die Creator Economy besteht aus über 50 Millionen unabhängigen Content Creators, Kuratoren und Community-Erstellern –  darunter Social-Media-Influencer, Blogger und Videofilmer, sowie die Software- und Finanztools, die entwickelt wurden, um ihnen bei Wachstum und Monetarisierung zu helfen.” (euronews)

Creators verstehen Online-Kommunikation, haben große Communitys und können Themen so zusammenstellen, dass sie jeder versteht. Sie sind außerdem jene, die soziale Netzwerke wirklich betreiben: Instagram. TikTok & Co leben von den kostenlosen Inhalten, die Creators erstellen und von den Werbeeinschaltungen, die sie zwischen diesen Inhalten schalten können. Aus diesem resultierte auch die Influencer Marketing Economy aus der Creators eine eigene Marke aufbauen konnten. Und jetzt werden aus diesen Communities und Möglichkeiten Unternehmen gemacht.

Creators sind die neuen Gründer und so stark mit ihren Zielgruppen verbunden, dass sie keine Studien für neue Produkte machen müssen, sondern direkt erfahren, was ihre Community braucht. Insgesamt kann man diese Trends in diesem Bereich sehen:

  1. Creators ziehen ihre Fans raus aus Social Media – zu ihren eigenen Communitys, Webseiten und Apps (was auch mit der oben genannten Dezentralisierung zu tun haben könnte und mit der Reaktion von Social Media Plattformen, indem sie neue Monetarisierungsmöglichkeiten für Creators anbieten)
  2. Creators, die Gründer:innen werden – sie bilden Teams, erstellen ihre Produkte, investieren in Start-Ups
  3. Creators werden als Medium stärker wahrgenommen – weil Menschen lieber mit Menschen interagieren als mit gesichtslosen Medien
  4. Creators finden plattformunabhängige Monetarisierungsmöglichkeiten, z.B. über Nfts 

Its getting big. 

Social Commerce & Social Selling 

Durch die Pandemie sind die Online-Verkäufe rasant gestiegen. Dabei haben wir wohl alle gemerkt, dass der Bruch zwischen den Systemen in der Handhabe recht unangenehm sein kann. Wer z.B. auf Facebook oder Instagram aktiv ist, kann das Shopsystem verbinden. Trotzdem ist es in Europa zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, die gesamte Customer Journey bis zum Kaufprozess in der App abzuwickeln. 

Das wird sich womöglich ändern. In den USA ist es , soweit mir bekannt, schon möglich, im sozialen Netzwerk den gesamten Kaufprozess umzusetzen. Laut Statista wird erwartet, dass die Verkäufe über Social Media Plattformen sich zwischen 2021 und 2027 mehr als vervierfachen bzw. auf 604,5 Milliarden US-Dollar steigen werden.

Ein zweites Thema, welches wir viel sehen werden:  Live Shopping. Wer – wie ich- gerne um 2 Uhr morgens Shopping-TV ansieht, wenn sie mal nicht schlafen kannoder auch bei Alibaba bei den Lives hängen bleibt:  Du hast ein E-Commerce Shop? Einfach ausprobieren.

Influencer Marketing ist schon längst erwachsen – Hello LinkedIn Influencer

Influencer Marketing im B2C ist nicht mehr wegzudenken und super wichtig geworden für alle Brands. Dass Mikro-Influencer, mit denen die Community sich besser identifizieren können am wichtigsten sind, ist kein Geheimnis mehr, auch wenn man das erst jetzt in sehr vielen “Trends Listen” liest. (gähn)

Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie wichtig die Wahl der Influencer ist und dass es das Schwierigste im Influencer Marketing ist, die richtigen Influencer zu finden.

Und jetzt wird es noch schwieriger: B2B Influencer on the rise.  Davon gibt es schon einige, aber zumeist sind es eher jene, die wir gerne als “Stars” titulieren. So richtige Creators, die im B2B-Bereich tätig sind, gibt es noch wenige. Dank der Pandemie und der Vermischung von Privatem und Beruflichen im Homeoffice hat vor allem  LinkedIn an Bedeutung gewonnen und so auch die Creators in der Plattform. 

Personal Branding auf LinkedIn zahlte ich nicht nur für die Karriere aus, sondern bietet auch neue Möglichkeiten im B2B sein Netzwerk zu erweitern, Geschäftspartner zu finden und die Reputation als Meinungsbildner zu stärken.

B2B-Influencer-Marketing ist mehr als Employer Branding und bietet eindeutig viel mehr Möglichkeiten. 

Und wenn du andere Trends wie die Creator Economy, NFTs, Community denkst, dann kannst du auch für dich als Unternehmer:in / Experten/Experte etwas herausholen.

Voice

Tippst du noch oder sprichst du schon? Ich gehöre zu jenen, die fast nur mehr diktieren. E-Mails, Blogposts, Nachrichten, Handy abheben, Suchen. Ganz egal. Mit meiner Stimme versuche ich alles zu mobilisieren, was nur geht, während ich meine Hände nur dann einsetze, wenn es sein muss. Das gilt natürlich nicht, wenn ich so lange Beiträge schreibe wie diesen.

Themen wie Sprachsteuerung, Voice-Commerce, Voice Search, Telefon Bots, sprechende Webseiten, Benachrichtigungen, usw. Alles, was die Usability besser und schneller macht, ist wichtig. 

Authentizität & Transparenz

Nichts Neues oder doch? 

Das Wort „Authentizität“ fällt im Zusammenhang mit Influencern und Content Creators so ungefähr alle 30 Sekunden. Aber wie sieht es bei Unternehmen aus und vor allem: Was bedeutet es, als ein Unternehmen/ eine Marke authentisch zu sein? 

In meinen Augen bedeutet es vor allem Transparenz. Unternehmen wie Patagonia oder andere Unternehmen, die bei bcorporations (https://www.bcorporation.net/) mitmachen, zeigen es vor.  Diese muss mit bedachten Schritten gemacht werden und vor allem mit Demut gegenüber den Kunden. Eine Praxis, die  dem einen oder andere Unternehmen schwerfallen könnte. Eine Möglichkeit, um es etwas persönlicher zu machen, wäre es durch starke Personal Brands von Führungskräften, Eigentümern & Co zu kommunizieren. Menschen, die emotional erklären, wie sie versuchen zum Ziel zu kommen, die Fehler darstellen, die Wins feiern, usw. sind einfach glaubwürdiger als jede gesichtslose Marke. 

No Filter Feed

Ein Trend, den ich persönlich nicht jeden Tag nachvollziehen kann, wenn ich in den Spiegel sehe. Aber oft: keine Filter. Wir wünschen uns wieder mehr Realität, weniger Fake – wie das mit Web 3.0 zusammengeht ist noch eine Frage, aber der Trend zeigt: Wir zeigen uns wie wir sind, ohne Filter und ohne dass wir uns ständig wie Superwoman- & Superman-Gehabe positionieren. 

Das Gehabe ist in Zukunft den Werbe-Geldwinkern auf Youtube vorbehalten 😉

Corporate Social Responsibility – Haltung zeigen

2020 haben viele Unternehmen Position gegen Rassismus genommen und versprochen, dem Thema Raum zu geben und zu lernen. 2022 sollten diese Versprechen eingelöst werden. Über Inklusion und Diversität zu sprechen, Wörter und Position zu beziehen zu gesellschaftlichen Themen, als auch danach zu handeln, ist gekommen um zu bleiben. Das ist kein Trend, sondern gesellschaftlicher Wandel. Nichts, was von der Checkliste gestrichen werden kann, weil man es ja “jetzt mal umgesetzt hat”, sondern ein Thema zu dem Unternehmen und Personen in Zukunft sensibilisiert bleiben, aus Fehlern lernen müssen und die Zukunft verändern, mitgestalten können. 

Die House of Yas Studie https://houseofyas.de/studie/  hat Gen Z befragt: Dort würden 41,6 Prozent auf jeden Fall und 39,6 Prozent eher Produkte von Unternehmen kaufen, die sich zu gesellschaftspolitischen Themen klar positionieren. Es geht um Themen wie: 

  • Rassismus
  • Tierschutz
  • Klimawandel
  • Chancengleichheit
  • Körperliche Gesundheit
  • Arbeitsrecht
  • Bildung
  • Psychische Gesundheit
  • Sexismus
  • Immigration
  • Religiöse Rechte

Wer keine Haltung zeigt oder schweigt, wird auch wahrgenommen – als jenes Unternehmen, welches sich enthalten kann. 

In einer Gesellschaft, die so viel “kommuniziert wird” und kommuniziert  wie noch nie, muss man sich allerdings die Frage stellen, ob “nichts sagen” nicht falsch verstanden werden kann , bzw. so interpretiert wird. Auf der anderen Seite fällt mir dazu ein sehr treffendes Zitat von Stephen Hawking ein:

„Die größten menschlichen Errungenschaften sind durch Kommunikation zustande gekommen – die schlimmsten Fehler, weil nicht miteinander geredet wurde.“

Stephen Hawking

Es geht vor allem um den Dialog – vom Unternehmen und von den Nutzern /Fans.

So, das sind meine Social Media Trends 2022. Natürlich gibt es mehr. Es gibt vor allem viele Trends, die womöglich während des Jahres sich noch verändern oder dazukommen werden. Ich werde versuchen, die Liste zu ergänzen und auf dem neuesten Stand zu halten.


Mache den Personal Brand Test und finde heraus wie es um deine Personal Brand steht.

Starte deinen Blog 2022

Blogs sind nicht tot. 77 Prozent der Google-Nutzer:innen lesen Blogs. Das heißt, es zahlt sich auch 2020 noch immer aus, einen Blog zu starten. Wenn wir auf Google suchen, neigen wir dazu, einfach die Werbeeinschaltungen oben auszublenden. Wir suchen uns Inhalte, die aussehen, als würden sie von einer/m Expert:in kommen. Und das ist meistens ein Blog. Besonderer Vorteil ist die Möglichkeit, die Inhalte zu übersetzen. Es hat sich sehr viel getan. Auf der einen Seite kann man jede Website heutzutage gut übersetzen, das heißt, jeder Blogpost ist in allen möglichen Sprachen übersetzbar. Auf der anderen Seite haben viel mehr Menschen Zugang zum Internet. Das führt dazu, dass deine Reichweite größer sein kann und du vor allem viel, viel mehr Menschen erreichst.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Blogging Business hat sich ganz stark verändert. Was vor fünf Jahren okay war, ist heute eigentlich teilweise gar nicht mehr möglich. Deswegen möchte ich dir heute fünf Tipps geben, die du auf jeden Fall beachten solltest, wenn du heute einen Blog starten möchtest. 

Bevor wir damit starten, eine Sache noch:

Während früher das große Thema die Software war und die Frage, wie erstelle ich wo meinen Blog, ist das mittlerweile nur mehr ein Bruchteil. Mit WordPress.com oder WordPress als Eigeninstallation kannst du ganz schnell einen Blog kreieren und einfach los schreiben. Viel wichtiger ist heute der Inhalt. Dabei geht es nicht nur darum, was für ein Thema du dir aussucht, sondern auch, wie du dieses Thema aufbereitest. Das bringt mich zu meinem ersten Tipp!

1. Dein Thema

Und da bin ich schon eigentlich beim ersten wichtigen Thema, nämlich  deine Nische. Suche dir eine ganz genaue Nische aus. Das heißt, du wirst dieses Thema wirklich stark herunterbrechen müssen, damit du über dieses Thema schreiben kannst. Das tut weh, weil wir natürlich viel Interesse haben oder eine Leidenschaft für ein Thema haben. So wie es auch bei mir ist Ich habe eine Leidenschaft für dieses digitale Thema. Aber wenn ich es runter brechen muss, tue ich mir sehr, sehr schwer. Trotzdem damit den erfolgreiche Blog machst, musst du das tun. Und vielleicht kannst du mit der Zeit das Thema auch erweitern. Aber zuerst solltest du mit einer ganz starken Nische beginnen. Ein Beispiel dazu: du kochst leidenschaftlich gern, und du möchtest einen Blog machen. überlege dir, ob du wirklich ein allgemeines Thema nehmen möchtest oder ob du zum Beispiel sagts: ich bin glutenfrei, und ich möchte noch vegane rezepte machen. Das ist eine gute Nische. Wo es sehr wenig gibt, aber wo du recht schnell Leserschaft gewinnen lässt.

2. Werde Expert:in

Google wird immer intelligenter. Die Computer erkennen einfach, ob jemand wirklich eine Expertise hat oder etwas Neues postet oder ob das auf einer anderen Webseite auch schon  war. Deswegen musst du schauen, dass du wirklich ein Experte  in diesem Thema wirst. Das heißt, du bist auch Vorreiter in diesem Thema. Du findest einfach Dinge, die vielleicht andere nicht publiziert. Blogpost die andere nicht publizieren oder greifst Themen auf, die woanders auch nicht zu finden sind. Du bist bist noch nicht als Expertin online präsent?. Dann werde es Versuche, mit dem Blog diese Expertise einfach auch online aufzubauen. 

3. Leicht lesbare Artikel

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei mir ist es so: Ich lese nicht gerne im Internet. Vor allem suche ich meistens etwas, finde den Artikel dazu. Und dann ist der womöglich furchtbar lang, und ich finde nirgendwo die Informationen, die ich eigentlich gerade benötige. Ein guter Blogpost führt die Leute durch den Blogpost durch und führt dazu, dass du immer dann Informationen findest. Und vor allem, wenn ich einmal die Informationen gefunden habe, dann lese ich Ihnen vielleicht doch.Deswegen schaue dass dein Blogpost leicht zu lesen ist, nicht zu große Absätze hat,  kurze Sätze hat und vor allem Versuche mit fetter Schrift oder unterstrichener Schrift oder Farbgebungen einfach diesen Blogpost ein bisschen zu strukturieren, sodass die Leute immer die Informationen finden, die sie suchen und mache ihn unbedingt leicht lesbar: Ein bisschen locker flockig, und schreibe a auch so, wie du sprichst, und nicht irgendwie hochtrabend, sodass es anstrengend ist beim Lesen. 

4. Multimedia

In Zeiten von Social Media reicht Text irgendwie nicht mehr aus. Das heißt, du musst deine Leser:innen ja auch in anderen Kanälen finden, zum Beispiel: auf Twitter, auf Instagram, auf YouTube oder zum Beispiel bei einem Podcast. Und dann ziehst du den Traffic zu deinem Blogpost. Dazu musst du deine Inhalte nicht nur als Text bereitstellen, sondern genauso als Video, als Foto, als Grafik oder zum Beispiel in einem Podcast. Um einen erfolgreichen Blog zu haben, solltest du das auf jeden Fall tun. Damit erreichtst du einfach viele Menschen und kannst auf eine spielerische Art auch die Leute zu deinem Blogpost hinführen. Außerdem kann eine gute Grafik oder ein gutes Video auch dazu führen, dass andere Blogger oder andere Medien diese es einfach online nutzen und zu dir verlinken. Damit kannst du viel mehr Leute erreichen.

5. Einzigartiger Content

Mache deinen Blog zu deinem eigenen. Ganz egal, wie du Bilder, Grafiken, Fotos oder Video Text gestaltest. Es muss einzigartig sein, denn nur so kann kannst du dich wirklich von den anderen differenzieren. Das führt dazu, dass du relativ viel investieren musst in deinem Blog. Aber tue es einfach. Nimm dir die Zeit. Poste regelmäßig und zeig einfach, dass du die Experten in diesem Bereich bist, indem du deinen Blog kreiert hast.


Geld verdienen Blog

„Was soll ich da verlangen?“ „Bringt es was wenn ich Adwords einbinde?“ „Was kann ich noch tun um Geld zu verdienen?“ „Ab wann verdiene ich überhaupt Geld?“ „Und mit was?“ Das sind nur einige der Fragen die ich in meinen Workshops und bei Blog Coachings gestellt bekomme. Die Antworten sind nicht so einfach vor allem weil man sich in meinen Augen davor fragen muss: „Was will ich denn verdienen?“ und diese Frage auch realistisch beantworten muss. Mit realistisch meine ich: Wie viel Zeit kann man für seinen Blog investieren? Wie steht der Blog zu den anderen Dingen im Leben z.B. dem eigenen Beruf? Unterstützt er die eigene Expertise? Und soll der Blog überhaupt auch ein Business werden? Denn eines ist klar: Wer möchte und sich in die Arbeit mit dem Blog hinein-tigert, kann eindeutig Geld damit verdienen und vielleicht auch davon gut Leben. Hat man nicht so viel Zeit oder will man einfach nicht so viel Zeit investieren sind dann auch die Einkünfte nicht so hoch.

Geld verdienen – ab wann ist das realistisch?

Grundsätzlich kann man immer irgendwie Geld verdienen. Wenn man gute Texte schreibt oder gute Fotos macht, kann man auch schon bevor man seinen Blog betreibt etwas damit verdienen. Auch wenn nicht viel da man eigentlich erst wirklich gut verdienen kann wenn man sich auch als Marke verkaufen kann. Das ist auch das Ziel das man sich stecken sollte, wenn man seinen Blog kreiert. Wie diese Marke aussieht und was man beachten sollte – dazu könnte ich ein Buch schreiben. (auch ein paar Blogpost, wenn es euch interessiert) Eines sei aber gesagt: Wenn man das tut, ist das eine Entscheidung. Keine Entscheidung die in Stein gemeißelt ist, aber sehr schwer zu ändern. Ich habe mich selbst erst jetzt wirklich entschieden meine Wunschthemen zu besetzten – nach 8 Jahren, also wenn man nicht möchte – kann man sich Zeit lassen. Am ende ist vor allem so ein persönlicher Blog auch eben das eigene Baby ????

Die Frage die ich oft bekomm: Ab wie vielen Zugriffen sind Unternehmen bereit zu zahlen? Das ist nicht so einfach zu beantworten. Es hängt auch vollkommen ab ob man über alles schreibt oder auch eine Nische besetzt hat. Es gibt z.B. Blogthemen wie z.B Yoga (Wink!) die eigentlich in Österreich nur kaum besetzt sind und wo man noch sehr viel Potential hätte sich auch mit wenig Zugriffen seinen Blog gut zu vermarkten. Aber ganz allgemein kann man wohl sagen, dass man sicher ab 10.000 Seitenzugriffe (echte! ) für seine Blogpost Geld verlangen kann und vor allem auch soll.

Mit welchen Dingen kann ich am Blog Geld verdienen?

Mit sehr vielen .Hier mal eine Aufstellung von Möglichkeiten ( es gibt mehr, aber das sind die Gängigsten)

– Affiliate Marketing
Das ist das Erste was die meisten Blogger schnell haben. Anbieter wie Zanox oder Afilli.net bieten z.B. Banner an . Andere wie Tracdelight oder Rewardstyle bieten dir an, dass du ganze Shops oder Outfit-Kombinationen schnell online stellen kannst. Ich nutze das sehr gerne – vor allem bei Collagen bin ich ein Tracdelight-Fan.

– Werbung/Bannerwerbung
Auf Youtube können die Werbeeinschaltungen sehr lukrativ sein – je nachdem in welcher Nische man sitzt und wie viel Zugriffe man hat. Vor allem Gamers haben hier wirklich tolle Einnahmen. Bannerwerbung auf dem Blog hingegen ist meistens nicht sehr lukrativ und irgendwie pflastert es auch die Sidebar zu, aber man kann auch individuelle Banner auf seine Seite implementieren und sich mit Unternehmen monatliche Preise ausmachen. Es ist gut solange man keine eigenen Produkte hat, aber sobald man seine eigenen Dinge promoten kann, sollte man diese Werbeplätze dazu nutzen. Das macht meistens mehr Sinn, bzw. verdient man dann mehr damit.

– Fotos
Wer schöne Fotos macht, kann sich überlegen ob diese Fotos aus kommerziell zu verkaufen wären. Ich würde es nicht mit den Fotos machen die du für dein Blogpost verwendest, aber mit den ganzen Fotos die womöglich im Ordner alt werden und die keiner mehr anschaut – da ist sicher das eine oder andere Foto dabei , welches jemand anderer brauchen könnte. Das kann man z.B. auf Creativemarket

– Sponsored Link
Ein Sammelpost mit den besten Interior-Geschäften der Stadt? Warum nicht die Links verkaufen? Natürlich gekennzeichnet und no-follow, aber die Erwähnung in einem Post kann man verkaufen. Es muss nicht immer ein gesamter Sponsored Post sein.

– Sponsored Post
Ein Artikel der komplett bezahlt wird, ist (bevor man seine eigene Produkte hat, sich als Testimonial oder Consultant verkauft) eine sehr lukrative Form Geld zu verdienen. Je nachdem welche Zugriffszahlen und welchen Influencer-Status man hat, verdient man auch damit sehr gut.

– Testimonial
Eine weitere Möglichkeit ist als Testimonial für eine Marke zu fungieren, bzw. damit auch ein Jahresvertrag zu unterschreiben. Damit kann man mehr Geld verdienen und vor allem – auch als Selbständige – einen sicheren Betrag erhalten. Das kommt natürlich erst wenn man sich eine Reputation aufgebaut hat.

– Produkte z.B. E-books
Wer glaubt, dass er/sie mit E-Books reich wird, wird wahrscheinlich schwer enttäuscht werden. Die meisten werden es nicht. E-Books darf man nicht als standalone Geldquelle sehen, aber in meinen Augen als ein weiterer Marketingkanal um jene Produkte zu vermarkten die größere Einnahmen bringen. Ich selbst bin gerade auch dabei eines zu schreiben – damit ich euch dann aus Erfahrungen berichten kann, ob das so funktioniert oder nicht ????

– Social Media Betreuung
Hat man gezeigt, dass man Soziale Netzwerke für seinen Blog betreuen kann, bedeutet es auch oft dass man es für andere machen kann. Das kann man natürlich als Dienstleistung anbieten und verrechnen.

– Content Produktion
Auch eine gute Einnahmequelle ist die Produktion von Inhalten für andere Medien. So z.B ein Blogpost für ein Corporate Blog, Videos für den Youtube Channel oder auch Fotos. Je nachdem ob man als Person auch mit-vermarktet wird ( was aus Kundensicht meistens Sinn macht) ist es eine gute Einnahmequelle. Nur Texte zu schreiben als No-Name ist meistens nicht so lukrativ – dafür gibts quasi Seiten wie Textbroker.

– Consulting
Wer sich sicher fühlt und Online Marketing toll findet, kann es ich überlegen auch hier Consultant zu werden. Vor allem in Sachen Blogs und Social Media ist das eine Überlegung wert. Wenn man der Typ dafür ist und bereit ist das Thema zu professionalisieren.

Um nur einige Sachen zu nennen.
Lust den Überblick zu behalten? Dann melde dich zum AUGUST Academy Newsletter an!

Was verdiene ich mit meinem Blog?

Eine Frage die ich öfter bekomme, aber nicht wirklich beantworten kann – derzeit zumindest. Ich werde jetzt in Zukunft mehr darauf achten und kann euch dann auch einmal dementsprechend berichten. Aber bei mir ist es schwer zu sagen was ich wirklich mit dem Blog alleine verdiene: Viele meiner Kunden kommen über Weibi zu mir. Nach 8 Jahren viel Arbeit ist der Blog bekannt und viele die mich kennen, wissen was ich sonst so tue und anbieten kann. In  meinen Kursen geht es oft um dieses Thema und da helfe ich den Teilnehmerinnen  herauszufinden wie sie am besten mit dem eigenen Blog Geld verdienen können.

Bloggen lernen Kurse

Derzeit mache ich einmal im Monat einen Kurs für Anfänger. Dabei ist es mir wichtig in Kleingruppen von maximal 10 Personen zu arbeiten- Am ende des Tages weißt du alles was du für deinen Blog brauchst. Der nächste Kurs findet am 22. Juli in Wien statt! Anmelden kannst du dich dazu hier.
Noch nicht soweit? Oder du brauchst was anderes? Dann melde dich zum August Academy Newsletter an – ich schicke hier regelmäßig Infos zu neuen Kursen, Tipps & Tricks und mehr aus!

Was nutzt Du so zum Bloggen?

Als Tranerin werde ich ja des öfteren gefragt was man so zum Bloggen braucht. Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, da es natürlich davon abhängt wie man bloggen betreiben möchte – ob als Hobby oder als Beruf. Nach 6 Jahren Bloggen habe ich schon sehr viele Dinge gekauft und teilweise wieder verkauft, weil es doch nicht so notwendig war. Von Objektiven bis hin zu Software war da schon alles dabei. Wer sich Dinge selbst beibringt, muss auch eben ein paar Fehlkäufe auf sich nehmen – c’est la vie! Weiterlesen

Hat man einen Blog im Bereich Tourismus –  für sein Hotel, Pension, Restaurant oder für ein anderen Betrieb, kann man aus einem großen Pool an Blog-Themen schöpfen. Von Tipps in der Küche, über Anleitungen zum kreativen Falten von Handtücher oder Servietten, der Vorstellung von Mitarbeitern bis hin zu einem Rundgang durch das Hotel – alles ist erlaubt, vieles ist gewünscht und macht Sinn. Einige Anregungen für interessante Themen rund um einen Tourismus Betrieb:

1. Rezepte

Aus der Küche, aus dem Garten oder von der Kräuter-Expertin aus dem Ort.

 

2. Vorstellung von Mitarbeitern

Jeder Mitarbeiter hat seine eigene Geschichte – warum soll man diese nicht erzählen. Das macht es persönlich und authentisch.

 

3. Tipps rund um den Betrieb & die Arbeit

z.B. praktische Art, die Handtücher zu falten

 

4. Neues rund um den Betrieb

z.B. Umbauten

 

5. Betrieb-Stories

Lustige oder interessante Geschichten rund um den Betrieb

 

6. Neuigkeiten

Was tut sich in der Region? Gibt es neue Projekte, die für Kunden interessant sein könnten?

 

7. Ausflugsziele

Jeder erlebt einen Ausflug anders und viele Ausflugsziele sind gar nicht so bekannt.

 

8. Trendige Themen

z.B. vegane Speisen, die es auch in ihrem Betrieb gibt

 

9. Events im Betrieb

Jeder Betrieb hat regelmäßig oder unregelmäßig eigene oder fremde Events. Darüber kann man gut berichten.

 

10. Blogger Kooperationen

Wer einmal ein Blogger eingeladen oder eine andere Form der Zusammenarbeit versucht hat, kann auch darüber berichten und die Inhalte des Blogs verlinken.

 

Das sind nur einige Themengebiete, die sich für ein Tourismus-Blog anbieten. Wichtig ist, sich nicht nur auf sein eigenes Produkt zu konzentrieren, welches man verkaufen möchte, sondern durch interessante Inhalte die Neugierde der potentiellen Kunden zu wecken.

Das Thema Blog ist in den letzten Jahren sehr aktuell geworden und in den Fokus vieler Unternehmen gerückt – auch wenn es das Bloggen schon seit einigen Jahre gibt. Heute weiß man, dass die meisten Personen/Kunden über gute und relevante Inhalte ihren Weg auf die eigene Webseite finden und dort auch verweilen. Werbung hilft, bedeutet aber nicht unbedingt, dass Kunden sich aus diesem Grund für ein Unternehmen/Produkt entscheiden. Unternehmen sollten sich darüber klar werden, ob sie nicht viel mehr als nur „einfache Werbeeinschaltungen“ zu erzählen haben und Blogs das richtige Instrument sind um diese Inhalte, diese Geschichten weiterzugeben.

Warum es Sinn macht auch als Unternehmen zu bloggen? Hier sieben Gründe, die dafür sprechen:

1. Kundenbindung

Um Kunden an sich zu binden, braucht es mehr als nur gutes Service. Heutzutage erwarten sich viele Kunden zusätzliche Goodies, die sie von einem Unternehmen bekommen. Dazu gehören auch Tipps, Tricks und Informationen rund um Produkte, Unternehmen oder sogar ganze Themenbereiche. Über einen Blog ist es möglich, diese gut aufzubereiten und über interessante Inhalte auch nach dem Kundenkontakt in Erinnerung zu bleiben.

 

2. Neukundengewinnung

Viele Menschen suchen nach detaillierten Informationen im Internet. Die Frage „Wie gieße ich eine Tomatenpflanze richtig?“ wird öfter gesucht als man denkt. Verkaufe ich eine solche Pflanze oder bin Experte für Gemüsebeete oder ähnliches, so kann ich mich über einen Blog als Vertrauensperson oder -unternehmen positionieren. Bei der nächsten Frage bezüglich Gemüseanbau kommt dann womöglich der Kunde gleich zu mir und sucht nicht mehr in der Suchmaschine.

3. Suchmaschinen-freundlich

Letzteres ist auch der Grund warum es mit einem Blog möglich ist besser zu ranken. Finden die Nutzer der Suchmaschine bei mir relevante Inhalte und verweilen sie auf der Seite, ist das auch ein positives Zeichen für Google. Genauso verhält es sich wenn es regelmäßig „Fresh Content“  – also z.B. neue Blogbeiträge gibt.

 

4. Owned Media

Facebook, Instagram & Co sind zwar unumstritten tolle Tools. Aber wenn die Reichweite um fast 50% sinkt, so kann man dort nichts dagegen machen. Das Medium über das man Inhalte spielt, gehört einem nicht und somit muss man sich an die bestehenden Regeln anpassen. Ein Blog und deren Inhalte sind am eigenen Server zu finden, die Daten gehören einem selbst und man kann damit machen was man möchte.

 

5. Storytelling

Im Internet geht es um Geschichten – auf einem Blog ganz besonders. Hat man z.B. ein Hotel gibt es definitiv mehr zu erzählen als nur die Tatsache dass man ein Hotel ist. Sei es, dass man über die Geschichten der Mitarbeiter etwas erzählen kann, die Stories zu den Produzenten des Frühstückskäses, usw.

 

6. Persönlich & Authentisch

Die Inhalte dabei sind authentisch und vor allem persönlich. Das ist bei einem Blog sehr wichtig. Der Wunsch, einen guten Blog zu haben und sich die Inhalte günstig von einer Texter-Firma erstellen zu lassen, ist keine gute Idee bzw. eine gefährliche Kombination. Es geht um persönliche Eindrücke und Einblicke, die den möglichen Kunden oder Leser eine weitere Perspektive zeigt. Es geht um Authentizität.

 

7. Teilbarer Inhalt

Inhalte von Blogs sind teilbar. Daher kann man den Link zu dem Blog-Artikel einfach in verschiedenen anderen Netzwerken und Medien teilen. Dadurch kann man weitere Leser generieren und hat auch gleich Inhalte für seine anderen Netzwerke.

 

Es gibt noch einige andre Gründe die für einen Blog sprechen. 

Auf den Geschmack gekommen? Dann einfach mal ausprobieren!

Im ersten Teil unsere Serie über Plugins haben wir uns damit beschäftigt welche Plugins das Leben als Blogger erleichtern, wie z.B. durch einen besseren Editor als den Standardeditor von Worpress oder die Nextgen Gallery die es ermöglich schöne Gallerien in den Blog einzubinden.

In diesem Teil werden wir uns hauptsächlich um die Optimierung des Blogs beschäftigen – wobei auch das eine oder andere Plugin zur Blog-Erleichterung auch genannt wird ☺ Muss ja mein Wissen loswerden!

Blogvault

In meinen Jahren als Bloggerin habe ich eines gelernt: Back Ups richtig erstellen! Hat man mal ein Backup vergessen und danach die gesamte Seite abgeschossen, dann passiert es einem nachdem man alles wieder online hat nie wieder. Man kann sich aber diese nervenaufreibende Sache auch ersparen indem man auch Backup-Tools zurückgreift. Es gibt eine Menge kostenlose Tools, ich habe mich nach vielen Jahren und Ärger für Blogvault entschieden – mir passiert das definitiv nicht so schnell nochmal, dass ich vor einem blanken Bildschirm mit Fehlermeldung sitze und nach Luft schnappe 😉 Link: Blogvault

Broken Link Checker

Oftmals verändern sich die Links oder sind einfach nicht mehr zu erreichen. Das ist natürlich nicht gut und ärgert auch so manche Leserin wenn sie sich auf weitere Informationen freut. Vor allem die alten Links checkt man meistens nicht mehr und das kann dann zu Unzufriedenheit führen. Mit diesem Plugin findest du die nicht mehr funktionierenden oder falsch angelegten Links sofort und kannst sie korrigieren – Link: Broken Link Checker

Google Analytics für WordPress

Schnell den Google Analytics Code einbauen? Das geht mit diesem Plugin ruckzuck und schon kann man auf Google Analytics die Klicks & Benutzer verfolgen – Link: Google Analytics

Google XML Sitemaps

Eine Sitemap ist die Landkarte deine Webseite und eine wichtige Datei für Google. Mit diesem Plugin ist sie schnell angelegt (Im SEO Plugin weiter unten ist diese Funktion schon integriert) – Link: Google XML Sitemaps

W3 Total Cache

Die Performance deines Blogs ist nicht so gut (am besten gleich bei Google Webmaster Tools checken) Hier kannst du unter anderen die Geschwindigkeit deiner Seiten verbessern um deine Nutzerinnen schneller zum Content zu führen. Link: W3 Total Cache bestimmt

WordPress SEO

Das absolute Must für deine Suchmaschinenoptimierung. Dieses Tool kann alles und hilft dir deine Seite zu optimieren. Du musst nicht alle Tools nutzen, einfach gleich beim Entwickler nachsehen wie du es am besten für deinen Blog nutzt und ob es auch notwendig ist. Das Tool kann viel mehr als man braucht– Link: WordPress SEO

Das sind meine derzeitigen Lieblings-Plugins die ich auch meistens bei meinen Projekten nutze. Freue mich über Tipps von weiteren Plugins!

Bei Fragen: Jederzeit!

Happy Spreading!

Xoxo
Viktoria

Follow my blog with Bloglovin