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Für deine solide Online-Marketing-Strategie solltest du auch immer die Social Media Trends im Auge behalten.

Allein im letzten Jahr hat sich eine Menge getan: Der Handel mit NFTs, die Ankündigung von Metas eigenem Metaverse. Ganz zu schweigen von den Höchstwerten, die Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether verzeichnet haben. Dies alles zeigt uns schon jetzt, wohin die Reise wahrscheinlich gehen wird: Web 3.0.  An das Tempo müssen wir uns, bzw. ich – nur noch gewöhnen.

Im Social-Media-Marketing hat sich einiges getan. Die einfachen Status-Updates mit Kurzsätzen  sind längst vorbei (ich vermisse sie) – heute sind es Videos mit Mehrwert, der Verkauf von Produkten und die wachsenden digitalen Communitys, welche die sozialen Netzwerke rocken. 

Die Trends, die ich hier aufzeige, sind für Digitalistas nicht neu. Neu ist die Geschwindigkeit, mit er sie daherkommen und die Unsicherheit, die sich mit sich bringen: Kommen sie? Wie kommen sie? Und was kann das für die Zukunft bedeuten?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber um das Gefühl in einem Bild zu verpacken: Ich balanciere stehend auf einem Sitzball, der immer wieder wegbrechen möchte. Dabei schwinge ich den Hula-Hoop-Reifen der Informations-Strom, während ich mich mit dem Smartphone filme, um meiner Community von Neuigkeiten zu erzählen. Gleichzeitig halte ich auch noch meinen Laptop – Live-Querformat & so 😉

Es macht aber trotzdem Spaß sich mit diesen neuen Dingen zu befassen und noch mehr sich auf die Suche zu begeben, wie man diese Trends und Neuerungen für das eigene Business nutzen kann. 

Mentale Gesundheit – der Alltag & die Vorbereitung auf Web 3.0

Wer aufmerksam im Netz nach neuen Influencern, Unternehmen und Themen Ausschau hält, hat es sicher schon gesehen: Die Themen “Mindset” und “Mental Health”, genauso wie “digital Detox”, werden immer größer. 

Es scheint, als ob die ständige Reizüberflutung, Vergleiche und die Berieselung über soziale Netzwerke einen schwerwiegenden Impact auf unsere Gesellschaft haben.

,,Der Vergleich der eigenen Person und Lebenswelt mit den optimierten und teilweise geschönten Selbstdarstellungen anderer Nutzer kann das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und zu Niedergeschlagenheit und gedrückter Stimmung führen.” (AOK.de)

Sogar jene, die sich aktiv in sozialen Netzwerken als Creators beteiligen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen, kommen an ihre Grenzen. Während Creators ihre Karriere anfänglich aus Lust an der Kreativität und an Ausdrucksmöglichkeiten starten, führt die Belohnungssucht nach Views /Likes / Abonnenten oft dazu, dass sie langfristig nur noch dem Algorithmus dienen. Es wird das produziert, was viele Klicks bekommt und weniger das, was sie wirklich ausmacht. 

Das Ergebnis: die mentale Gesundheit leidet – es kommt sogar zu Depressionen, Burn-out und anderen Erkrankungen. 

Warum ich das hier als Trend anführe? 

Wir müssen uns als Gesellschaft aktiv überlegen, wo die Präventionsarbeit hier ansetzen muss, damit wir nicht alle Opfer werden. Die Künstliche Intelligenz wird immer besser, die personalisierten Angebote immer genauer und Augmented Reality als auch Virtual Reality werden uns versuchen, aus der Realität weg zu ziehen. Wir müssen lernen, die Technologie wieder für uns zu nutzen und uns nicht benutzen zu lassen, als auch standhaft den eigenen Weg zu gehen. 

In meinen Augen ist hier der Ansatz bereits in der Schule zu setzen, um ein frühes Bewusstsein zu schaffen.  Diese Aufgabe des Staates sollte darin liegen, Mechanismen wie DSGVO & Co. zu setzen, um den komplett gläsernen und damit manipulierbaren Kunden nachhaltig zu schützen.Gleichzeitig ist es an uns als Gesellschaft diese Mechanismen einzufordern, selbst zu lernen und vorzuleben. 

Die Frage ist, ob unsere Politiker, Einflussnehmer, etc. die Trends, die jeder sieht, auch sehen und mit welchem Ziel sie handeln werden.

Web 3.0 – Dezentralisierung: Metaverse, NFTs & eigene Communitys

Bevor es um diese Buzzwords geht, hier eine kurze und einfache Erklärung, was Web 3.0 ist:

  • Web 1.0 war das Internet, in dem wir statische Webseiten erschafft haben, mit Frames und Tabellen, um bestimmte  Elemente an ihren Platz zu bringen.  
  • Web 2.0 ist das Web der Dialoge, in dem technologische Server miteinander sprechen. Es gibt Blogs, Podcasts, Tags, Rss-Feeds, soziale Netzwerke & Co. 
  • Das Web 3.0 ist dezentral in Datenbanken aufgebaut. Unter anderem gehört das semantische Web, welches Wörter versteht und nicht an Keywords gebunden ist, dazu.

Es macht künstliche Intelligenz wirklich intelligent, indem es Informationen, wie Menschen unterscheiden und verarbeiten kann.

 3D-Design kann überall genutzt werden und wird schnell verarbeitet, die Konnektivität der Information  ist schneller und jeder Service ist gleichzeitig überall verwendbar. Du kannst hier auf Menschen individuell eingehen.

Augmented Reality  & Virtuelle Welten 

Das “Metaversum” ist spätestens seit der Umfirmierung von Facebook Inc. zu Meta Platforms, Inc für alle ein Begriff. Das Metaverse ist eine virtuelle Welt  – eine sogenannte digitale Parallelwelt – in dem sich der Mensch in einer digitalen Form präsentiert. 

Während Meta auf die Zukunft einer virtuellen Welt und ihre Oculus-Brillen setzt, ist Apple eher der Meinung, dass sich Augmented Reality durchsetzen wird. 

Augmented Reality kennen wir alle aus Pokémon Go, TikTok-Filtern, Ikea-Katalogen, etc. : durch die (Smartphone-)Kamera  sieht man auf etwas Reales und bekommt einen Mehrwert eingeblendet. 

NFTs – The Hype is real and a scam, oder doch nicht? 

(Anmerkung: Ein wahnsinnig forderndes Thema und ich muss sagen, ich habe mir hier noch keine endgültige Meinung gebildet und bin mir auch nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe, aber es ist spannend.)

NFT (non fungible Token”) ist “ein kryptografisch eindeutiger, unteilbarer, unersetzbarer und überprüfbarer Token, der einen bestimmten Gegenstand, sei er digital oder physisch, in einer Blockchain (öffentliche, verteilte Datenbank) repräsentiert.“(Wikipedia) Sie können nur einen Eigentümer haben und werden derzeit durch die Blockchain Ethereum gesichert. Heißt aber nicht, dass man das nicht auf jeder Blockchain sicher könnte. 

Was bedeutet das: Du kannst in der Blockchain etwas eindeutig zuweisen, ohne dass etwas ohne der Token kopiert / vervielfacht, etc. werden kann. Um sich das analog vorzustellen, zu können ein Beispiel aus unserem Alltag das ähnlich ist: Wenn du eine Wohnung oder ein Haus kaufst, holst du dir einen Grundbuchauszug, in dem die ganze Historie drinnen steht. Ohne diesen Eintrag kann man bei uns nichts kaufen und nichts verkaufen – was dort steht, ist rechtlich bindend. So wäre  auch ein NFT.

Nur, dass dieser “Auszug” global wäre und du nicht nur Grundstücke hinterlegen kannst, sondern jegliches Recht. Letzteres ist aber nicht ganz so klar. Denn die rechtliche Grundlage für diese Idee gibt es eigentlich nicht. Und eigentlich, wenn man sich etwas mehr mit NFTs beschäftigt, kann auch jeder das verlinkte Gut kopieren. (Mehr dazu in einem anderen Beitrag).  Ein anderes Beispiel: Bisher konntest du ein MP3-File einfach kopieren. Mit NFT geht das theoretisch nicht mehr. (Nicht weinen! Es geht trotzdem – schließlich muss man sich ja Dateien herunterladen, aber jemand anderer kann es ohne den Zugang nicht. Also so ganz ausgeklügelt ist das anscheinend noch nicht.)

Thoretisch nützlich wären NFTs z. B. bei Verträgen, Banktransaktionen, Urkunden, Personendaten, usw. Also allem, was primär korrumpiert werden kann und verhindert werden muss. Wenn du z. B.  eine Immobilie in Hawaii kaufst und diese Immobilie in einem NFT eingebunden ist, so ist dir (theoretisch) sicher, dass nur du die Immobilie innehast und nicht 10 Verkäufe gemacht werden.  So zumindest die Theorie.  Denn in Wahrheit ist NFT derzeit einer der gefährlichsten Assets die du haben kannst. Es wird auch gerne mal “gestohlen” und ist auf der Blockchain gar nicht so sicher, wie man uns alle glauben machen mag. 

Berühmt sind NFTs durch das  “minten” (ja das heißt so) von Kunst geworden. Der Hype hat mit dem Verkauf von der Sammlung von Beeples beim bekannten Auktionshaus Christies  begonnen. Danach kamen die  Cryptopunks und Bored Ape Yacht Club (BAYC). Bei diversen Recherchen hat sich das allerdings alles so dargestellt, dass Leute, die schon investiert sind oder auch Menschen die NFTs “minten”, oft die NFTs kaufen um das Thema zu treiben, Preise steigen zu lassen, etc. Hallo Kapitalismus 😉

Aufgrund der unfassbaren Investments in die Metaverse und Blockchain von diversen großen Playern (Facebook, Google, Amazon & Co) ist das alles wahrscheinlich gekommen, um zu wachsen. Wenn es so ist, wird es unsere Internetnutzung “revolutionieren”. Ob zum guten oder schlechten, wird sich zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik diese Entwicklung auch wachsam beobachtet. (Web2.0 und die Implikation in die Gesellschaften wurde ja verschlafen, aber geben wir ihnen noch mal eine Chance). Derzeit kann ich nur  jedem abraten, hier zu investieren. Außer du liebst es im Casino zu spielen und bist bereit für deinen Gewinn andere in dieses System zu ziehen.

(Ein kritischer Beitrag von mir zu dem Thema kommt in einigen Wochen – Du kannst dir aber auch dieses Video erst mal ansehen)

Eigene Communitys

Nehmen wir an, die Dezentralisierung, wie sie gerade gezeichnet wird oder in einer anderen Form kommt wirklich. Dezentralisierung bedeutet auch, dass du das Internet neu denken musst. Im Grunde bedeutet es, dass du das Web nicht mehr betrittst und dich überall anmelden musst. Sondern du dich im Web 3.0 bewegst und dabei gewollt deine vorhandenen Daten teilst. So oder so ähnlich wird wahrscheinlich die Metaverse funktionieren. 

Jetzt meldest du dich bei einer Community an, entscheidest deine Daten zu teilen und musst dir Passwörter merken. Im Web 3.0 gehst du quasi (virtuell oder auch nicht) in das Netzwerk hinein und weist dich gleich aus, bist angemeldet und teilst das, was du freigibst. Man könnte sich das so vorstellen wie, wenn du dich jetzt mit Facebook überall anmeldest und bestimmte Daten schon mit verschiedenen Seiten teilst. Nur dass du in Zukunft nicht bloß diese teilst, sondern sie womöglich auch zeitbegrenzt teilst ohne dich z. B. abmelden zu müssen. So meine Vorstellung. Auch werden wahrscheinlihc nur bestimmte Menschen zu einigen Welten Zugang haben, vielleicht acuh das ganze mit NFTs gekoppelt sein wie z.B. bei Veefriends.

Wie das am Ende aussieht, wissen wir nicht. Was ganz klar ist: Die Plattformen werden ihren Teil dazu tun, um in der Metaverse ein lukratives Geschäftsmodell zu finden. 

Aufgrund dieses Umstandes ist es wahrscheinlich jetzt wichtiger denn je, dass du eigene Communitys schaffst. Was ich damit meine: Gruppen in Facebook, LinkedIn & Co würde ich derzeit keine mehr aufbauen, sondern nur mehr eigene Communitys, mit den Menschen, die mit dir und deinen Themen zu tun haben wollen. Und ich würde anfangen, Daten zu sammeln, um bei einem Systemwechsel auch wirklich mit deinen Fans umziehen zu können. Denn was es dann genau wird, wissen wir ja nicht – was aber dein Asset in virtuellen Welten immer sein werden, sind deine Kontakte und Fans. 

Das ist meine bescheidene Einschätzung. 

Video- Formate – Kurz, Live, Lang 

Dass Bewegtbild immer wichtiger wird, ist keine Neuigkeit. Was neuer ist, ist die Kürze der Videos. 

Durch TikTok haben wir uns an die 60 Sekunden langen Videos gewöhnt. Während vor ein paar Jahren nur Tanzvideos zu sehen waren, kommen auch auf diese Plattformen immer mehr qualitativ hochwertige Inhalte. Nach dem Motto: “In der Kürze liegt die Würze”. So können auch Expert:innen Reichweite generieren und Influencer-Status erlangen. Ein anschauliches Beispiel ist “Herr Anwalt” auf TikTok. Das kurze Format wurde aber auch auf Instagram mit Reels, auf Pinterest mit Idea-Pins und auf YouTube mit Shorts übernommen. 

Snackable Content ist Priorität Nummer 1, aber Long Content ist nicht out. 

YouTube hat schon einige Neuerungen für 2022 angekündigt, die Plattform für Werber und Creators noch attraktiver machen wird. Meta Inc. hat wiederum gerade frisch Instagram Reels auch auf Facebook gelauncht.

Tools wie “Remix” werden immer mehr User dazu animieren, User generated Content zu generieren. 

Last but not least: Live-Formate.  

Live-Shopping, Live-Talks, Live-Erklärungen – wer etwas auf der Streaming-Plattform Twitch unterwegs ist, kennt schon einige mögliche Content Formate, die in Zukunft auch in anderen Kanälen auftauchen werden und vielleicht damit  auch für dich relevant sein können. 

Ein Video über verschiedene Video Formate auf Instagram findest du hier

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Creators Economy Boom!

Wenn ich den Begriff sage, können sich viele was darunter vorstellen, aber vielleicht nicht ganz die Größe dieses Begriffs wahrnehmen. Deswegen an dieser Stelle eine kurze Definition: 

“Die Creator Economy besteht aus über 50 Millionen unabhängigen Content Creators, Kuratoren und Community-Erstellern –  darunter Social-Media-Influencer, Blogger und Videofilmer, sowie die Software- und Finanztools, die entwickelt wurden, um ihnen bei Wachstum und Monetarisierung zu helfen.” (euronews)

Creators verstehen Online-Kommunikation, haben große Communitys und können Themen so zusammenstellen, dass sie jeder versteht. Sie sind außerdem jene, die soziale Netzwerke wirklich betreiben: Instagram. TikTok & Co leben von den kostenlosen Inhalten, die Creators erstellen und von den Werbeeinschaltungen, die sie zwischen diesen Inhalten schalten können. Aus diesem resultierte auch die Influencer Marketing Economy aus der Creators eine eigene Marke aufbauen konnten. Und jetzt werden aus diesen Communities und Möglichkeiten Unternehmen gemacht.

Creators sind die neuen Gründer und so stark mit ihren Zielgruppen verbunden, dass sie keine Studien für neue Produkte machen müssen, sondern direkt erfahren, was ihre Community braucht. Insgesamt kann man diese Trends in diesem Bereich sehen:

  1. Creators ziehen ihre Fans raus aus Social Media – zu ihren eigenen Communitys, Webseiten und Apps (was auch mit der oben genannten Dezentralisierung zu tun haben könnte und mit der Reaktion von Social Media Plattformen, indem sie neue Monetarisierungsmöglichkeiten für Creators anbieten)
  2. Creators, die Gründer:innen werden – sie bilden Teams, erstellen ihre Produkte, investieren in Start-Ups
  3. Creators werden als Medium stärker wahrgenommen – weil Menschen lieber mit Menschen interagieren als mit gesichtslosen Medien
  4. Creators finden plattformunabhängige Monetarisierungsmöglichkeiten, z.B. über Nfts 

Its getting big. 

Social Commerce & Social Selling 

Durch die Pandemie sind die Online-Verkäufe rasant gestiegen. Dabei haben wir wohl alle gemerkt, dass der Bruch zwischen den Systemen in der Handhabe recht unangenehm sein kann. Wer z.B. auf Facebook oder Instagram aktiv ist, kann das Shopsystem verbinden. Trotzdem ist es in Europa zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, die gesamte Customer Journey bis zum Kaufprozess in der App abzuwickeln. 

Das wird sich womöglich ändern. In den USA ist es , soweit mir bekannt, schon möglich, im sozialen Netzwerk den gesamten Kaufprozess umzusetzen. Laut Statista wird erwartet, dass die Verkäufe über Social Media Plattformen sich zwischen 2021 und 2027 mehr als vervierfachen bzw. auf 604,5 Milliarden US-Dollar steigen werden.

Ein zweites Thema, welches wir viel sehen werden:  Live Shopping. Wer – wie ich- gerne um 2 Uhr morgens Shopping-TV ansieht, wenn sie mal nicht schlafen kannoder auch bei Alibaba bei den Lives hängen bleibt:  Du hast ein E-Commerce Shop? Einfach ausprobieren.

Influencer Marketing ist schon längst erwachsen – Hello LinkedIn Influencer

Influencer Marketing im B2C ist nicht mehr wegzudenken und super wichtig geworden für alle Brands. Dass Mikro-Influencer, mit denen die Community sich besser identifizieren können am wichtigsten sind, ist kein Geheimnis mehr, auch wenn man das erst jetzt in sehr vielen “Trends Listen” liest. (gähn)

Ich habe schon oft darüber geschrieben, wie wichtig die Wahl der Influencer ist und dass es das Schwierigste im Influencer Marketing ist, die richtigen Influencer zu finden.

Und jetzt wird es noch schwieriger: B2B Influencer on the rise.  Davon gibt es schon einige, aber zumeist sind es eher jene, die wir gerne als “Stars” titulieren. So richtige Creators, die im B2B-Bereich tätig sind, gibt es noch wenige. Dank der Pandemie und der Vermischung von Privatem und Beruflichen im Homeoffice hat vor allem  LinkedIn an Bedeutung gewonnen und so auch die Creators in der Plattform. 

Personal Branding auf LinkedIn zahlte ich nicht nur für die Karriere aus, sondern bietet auch neue Möglichkeiten im B2B sein Netzwerk zu erweitern, Geschäftspartner zu finden und die Reputation als Meinungsbildner zu stärken.

B2B-Influencer-Marketing ist mehr als Employer Branding und bietet eindeutig viel mehr Möglichkeiten. 

Und wenn du andere Trends wie die Creator Economy, NFTs, Community denkst, dann kannst du auch für dich als Unternehmer:in / Experten/Experte etwas herausholen.

Voice

Tippst du noch oder sprichst du schon? Ich gehöre zu jenen, die fast nur mehr diktieren. E-Mails, Blogposts, Nachrichten, Handy abheben, Suchen. Ganz egal. Mit meiner Stimme versuche ich alles zu mobilisieren, was nur geht, während ich meine Hände nur dann einsetze, wenn es sein muss. Das gilt natürlich nicht, wenn ich so lange Beiträge schreibe wie diesen.

Themen wie Sprachsteuerung, Voice-Commerce, Voice Search, Telefon Bots, sprechende Webseiten, Benachrichtigungen, usw. Alles, was die Usability besser und schneller macht, ist wichtig. 

Authentizität & Transparenz

Nichts Neues oder doch? 

Das Wort „Authentizität“ fällt im Zusammenhang mit Influencern und Content Creators so ungefähr alle 30 Sekunden. Aber wie sieht es bei Unternehmen aus und vor allem: Was bedeutet es, als ein Unternehmen/ eine Marke authentisch zu sein? 

In meinen Augen bedeutet es vor allem Transparenz. Unternehmen wie Patagonia oder andere Unternehmen, die bei bcorporations (https://www.bcorporation.net/) mitmachen, zeigen es vor.  Diese muss mit bedachten Schritten gemacht werden und vor allem mit Demut gegenüber den Kunden. Eine Praxis, die  dem einen oder andere Unternehmen schwerfallen könnte. Eine Möglichkeit, um es etwas persönlicher zu machen, wäre es durch starke Personal Brands von Führungskräften, Eigentümern & Co zu kommunizieren. Menschen, die emotional erklären, wie sie versuchen zum Ziel zu kommen, die Fehler darstellen, die Wins feiern, usw. sind einfach glaubwürdiger als jede gesichtslose Marke. 

No Filter Feed

Ein Trend, den ich persönlich nicht jeden Tag nachvollziehen kann, wenn ich in den Spiegel sehe. Aber oft: keine Filter. Wir wünschen uns wieder mehr Realität, weniger Fake – wie das mit Web 3.0 zusammengeht ist noch eine Frage, aber der Trend zeigt: Wir zeigen uns wie wir sind, ohne Filter und ohne dass wir uns ständig wie Superwoman- & Superman-Gehabe positionieren. 

Das Gehabe ist in Zukunft den Werbe-Geldwinkern auf Youtube vorbehalten 😉

Corporate Social Responsibility – Haltung zeigen

2020 haben viele Unternehmen Position gegen Rassismus genommen und versprochen, dem Thema Raum zu geben und zu lernen. 2022 sollten diese Versprechen eingelöst werden. Über Inklusion und Diversität zu sprechen, Wörter und Position zu beziehen zu gesellschaftlichen Themen, als auch danach zu handeln, ist gekommen um zu bleiben. Das ist kein Trend, sondern gesellschaftlicher Wandel. Nichts, was von der Checkliste gestrichen werden kann, weil man es ja “jetzt mal umgesetzt hat”, sondern ein Thema zu dem Unternehmen und Personen in Zukunft sensibilisiert bleiben, aus Fehlern lernen müssen und die Zukunft verändern, mitgestalten können. 

Die House of Yas Studie https://houseofyas.de/studie/  hat Gen Z befragt: Dort würden 41,6 Prozent auf jeden Fall und 39,6 Prozent eher Produkte von Unternehmen kaufen, die sich zu gesellschaftspolitischen Themen klar positionieren. Es geht um Themen wie: 

  • Rassismus
  • Tierschutz
  • Klimawandel
  • Chancengleichheit
  • Körperliche Gesundheit
  • Arbeitsrecht
  • Bildung
  • Psychische Gesundheit
  • Sexismus
  • Immigration
  • Religiöse Rechte

Wer keine Haltung zeigt oder schweigt, wird auch wahrgenommen – als jenes Unternehmen, welches sich enthalten kann. 

In einer Gesellschaft, die so viel “kommuniziert wird” und kommuniziert  wie noch nie, muss man sich allerdings die Frage stellen, ob “nichts sagen” nicht falsch verstanden werden kann , bzw. so interpretiert wird. Auf der anderen Seite fällt mir dazu ein sehr treffendes Zitat von Stephen Hawking ein:

„Die größten menschlichen Errungenschaften sind durch Kommunikation zustande gekommen – die schlimmsten Fehler, weil nicht miteinander geredet wurde.“

Stephen Hawking

Es geht vor allem um den Dialog – vom Unternehmen und von den Nutzern /Fans.

So, das sind meine Social Media Trends 2022. Natürlich gibt es mehr. Es gibt vor allem viele Trends, die womöglich während des Jahres sich noch verändern oder dazukommen werden. Ich werde versuchen, die Liste zu ergänzen und auf dem neuesten Stand zu halten.


Mache den Personal Brand Test und finde heraus wie es um deine Personal Brand steht.

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„Welches soziale Netzwerk ist das richtige für deine Personal Brand?“
Bevor du mit der online Kommunikation rund um deine Personenmarke startest, solltest du dir im Klaren sein, wofür du stehst, welche Werte du nach Außen tragen möchtest, wie du kommunizierst, etc. Sobald dir das klar ist, kannst du dich mit der Frage beschäftigen, welche Kanäle du regelmäßig bespielen möchtest.

Dabei solltest du bei der Wahl auf einige Dinge achten. Die wichtigsten 7 Dinge auf die du achten solltest, bevor du dich für ein soziales Netzwerk entschiedest, findest du in diesem YouTube Video.

Erstelle ganz einfach und schnell kreative Vorlagen für deinen Instagram Account!

Erfahre hier 10 wertvolle Tipps für den richtigen Start deines Instagram Business Accounts!

Micro Influencer Suchen und finden

Wer sich mit Influencer Marketing befasst, erkennt schnell, dass einer der Kernbereiche die Auswahl der Influencer ist. Je nachdem wie viel Zeit und Muße man hier einsetzt, desto erfolgreicher wird eine Zusammenarbeit.

Oftmals wird versucht durch sogenannte Influencer Tools und Plattformen die investierte Zeit zu verkürzen, meistens mit mäßigem Erfolg – vor allem, wenn es um Micro Influencer geht.

Warum Plattformen da oft nict dir richtigen Influencer finden ?

Weil oft der Micro Influencer, den man braucht nicht auf einer Plattform registriert ist,  von der Plattform durch die allgemeine Ausrichtung nicht als relevanter Micro Influencer erkannt wird oder sich der Nutzer selbst nicht als Influencer sieht. Deswegen muss man sich ”händisch”  auf die Suche machen: Man hat das Know-how über das Thema, für das man die geeigneten Micro Influencer sucht, erkennt die wahren Influencer und kann schnell eine persönliche Beziehung zum Influencer aufbauen, indem man ihn direkt anschreibt.

Warum es auf Instagram besonders einfach ist Micro Influencer zu finden

Vor allem Instagram bietet alle Möglichkeiten die man benötigt, um kostenlos passende Influencer zu finden und diese auch gleich zu kontaktieren. Dafür braucht man kein Tool und muss auch keine zusätzlichen Kosten auf sich nehmen. Allerdings braucht man Zeit. Diese kann man aber sehr produktiv nutzen,  da  man auch während der Influencer Recherche inspirierende Themen für den eigenen Content Stream findet, die Community besser kennenlernt und auch Kunden als auch Influencer erkennen und folgen kann. Es zahlt sich einfach aus.

Wie erkenne ich den passenden Micro Influencer auf Instagram?

Weiß ich das Ziel meines Influencer Marketings und wohin die Reise gehen soll, dann heißt es nur eines:

Recherche, Recherche, Recherche.

Der Trick bei der Recherche auf Instagram ist es sich von den großen Influencern zu den kleinen zu hanteln. Das bedeutet erstmal auch die großen Player zu recherchieren. Das schafft man meistens mit einer Suche auf Google, Youtube oder Pinterest recht schnell.

Um das besser zu erklären und die verschiedenen Schritte zu aufzuzeigen, möchte ich hier ein Beispiel mit durcharbeiten. Dazu habe ich beschlossen ein paar Micro Influencer zum Thema Zero waste  in Österreich zu finden.

Warum dieses Thema?

Weil ein Nischenthema natürlich schneller zu relevanten Ergebnissen führt als ein sehr breit gestreutes Thema, wie z.B. Alltagsmode zum kleinen Preis.

1. Verschaffe dir eine Übersicht der relevanten Micro Influencer

Meine Google Suche nach “zero waste blogger österreich” ergibt schnell einen Blogpost von Zero Waste Austria  und ich kann mich recht rasch für ein paar Influencer entscheiden die mein Thema gut bedienen könnten. Dazu gehört neben Influencerin Dariadaria auch einige kleinere Blogger die sich mit dem Thema beschäftigen – perfekt. Schnell zum Footer des Blogs gescrollt gehts gleich mal auf die jeweiligen Instagram Accounts und Postings um mal zu schauen wie sie so arbeiten, was sie teilen und wie sie sich selbst auf Instagram präsentieren. Instagram Stories anzusehen ist ein guter Tipp um ein Gefühl für den Menschen hinter dem Account zubekommen.

Um auf mehr Accounts zu kommen, die ähnliche sind, kannst du einfach auf den Pfeil auf Instagram klicken – schon zeigt dir Instagram ähnliche Profile, an die du dir ansehen kannst. So kann man Instagram durchforsten und kommt auf verschiedene Profile, die man sonst vielleicht nicht gefunden hätte.

Weiters ist es sinnvoll sich auch jene Accounts anzusehen, welche von einem für dich interessanten Account gefolgt wird. So kann man viele Micro Influencer entdecken die sich gegenseitig inspirieren.

Eine zusätzliche Variante ist natürlich das Thema Hashtag. In meinem Fall ist der Hashtag recht klar: Unter #zerowasteaustria finde ich einige  Postings und Accounts zu dem Thema, aber nur unter der Voraussetzung, dass sie diesen Hashtag auch verwendet haben. Bei #zerowaste habe ich die ganze Welt in meiner Ansicht und somit wird die Recherche für Österreich etwas schwierig. Trotzdem hilft es mir vor allem auch Accounts zu finden die nicht immer #zerowaste betreiben aber, für die es wichtig ist und die eine interessierte Community haben – auch für andere passende Themen. Meistens findet man so auch seine potenziellen Kunden, die sich nicht selbst als Influencer sehen, sondern eher einfach sich für das Thema begeistern.

2 Follower Anzahl und Budgetfragen

Grundsätzlich ist die Follower Anzahl nicht so wichtig wie die Engagement Rate. Trotzdem sagt mir die Follower Anzahl einfach, in welcher Preiskategorie ich mich in etwas befinde und damit auch, ob mein Budget ausreicht. Mit der Anzahl der Follower kann ich die Influencer katalogisieren und nach der potenziellen organischer Reichweite sortieren.

Ich habe mich in meinem Fall für die Micro/Mid Influencer Judith-Grass, EinjahrimGlas und Vanillaholica entschieden. Die Fotos sind ansprechend, die Anzahl der Follower für meine Zwecke gut und ich finde die drei Accounts decken das Thema aus verschiedenen Perspektiven gut ab.

3 Engagement Rate – wie finde ich sie schnell heraus

Nachdem für mich besonders die Inhalte wichtig sind, sehe ich mir genauer an, wie diese gestaltet sind:  Ist viel Text dabei (wichtig!), sind die Fotos ansprechend, wie oft wird gepostet, was schreiben die User darunter, wie interagiert die Instagrammerin mit den Usern,  wie sieht es mit der Engagement Rate aus, usw.

Mit einer einfachen Suche bei einem kostenlosen Tool wie z.B. Ninjalitics  (Dieses habe ich erste heute entdeckt und kann ich eindeutig empfehlen)  sehe ich gleich, wie es mit der Engagement Rate aussieht.

Achtung: Wenn nach diesem Profil nicht eher gesucht wurde, dann werden die anderen Daten die das Tool anzeigen kann erst nach 24 Stunden angezeigt.

Aber was man gleich sieht:  Die Engagement Rate ist bei allen dreien sehr gut. Was man auch erkennt: Sie sinkt mit der Anzahl der Follower – was aber logischerweise so sein muss. Was schön an Ninjalitics ist: Das System zeigt mir gleich, ob das normal, unterdurchschnittlich oder überdurchschnittlich im Vergleich zu ähnlichen Accounts ist. So hat man ein Anhaltspunkt (das ist aber kein einzelnes Kriterium, an dem es gemessen werden sollte, da natürlich die ähnlichen Profile automatisiert ausgesucht werden und vielleicht gar nicht ähnlich sind – also aufpassen)

Fertig! Wenn alles gut gegangen ist, hast du nun eine Auswahl an potenziellen Instagram Micro Influencern für dein Thema gefunden und kannst nun die nächsten Schritte machen.

Woran erkennst du, dass du die richtigen Influencer ausgewählt hast?

Sobald du deine Influencer-Auswahl gemacht hast: Schreibe sie an! Schicke ihnen die Informationen zu deinem Produkt/Brand und schaue, wie die Reaktion ist. So erkennst du sofort, ob jemand Interesse hat, schon begeistert ist oder einfach keine Lust auf Kooperationen hat. Danach startet die Beziehungsanbahnung, weitere Recherche, Content Pläne und mehr. Ob das die richtige Wahl ist, merkt man beim Aufbau der Beziehung. Mit dieser Suche hast du aber einen ersten Schritt gemacht um schon die Weichen richtig zu stellen.


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Jeden Tag mehrmals Pinterest nutzen, die Postings einplanen, Texte schreiben, mit Keywords optimieren und mehr. Pinterest ist zwar eine tolle Suchmaschine, um sich inspirieren zu lassen und seine eigenen Inhalte zu promoten, allerdings bedeutet das auch gleichzeitig viel Arbeit. Als Bloggerin ist der Tag oft kurz und man muss neben Texte schreiben, Fotos machen und bearbeiten, Facebook, Instagram und Co bedienen, nun auch noch Pinterest betreuen. Das ist ganz schön viel! Deswegen bin ich immer auf der Suche nach einem Tool, mit dem ich meine Arbeit effizienter gestalten kann. In Sachen Pinterest habe ich davon schon einige verwendet, überzeugt hat mich letzten Endes Viraltag – weil es einfach für mich die meisten Funktionalitäten hat – derzeit mein absolutes Lieblings-Tool, wenn es um Pinterest geht.

Übersicht Funktionen Viraltag

Loggt man sich bei Viraltag ein, sieht man gleich auf einen Blick , welche Funktionen sich hier verbergen.

Home – Backend

Hier siehst du eine Übersicht von allem, was du bei Pinterest so machst.

Scheduled Posts

Die Pins, die du schon eingeplant hast und als nächstes auf Pinterest geteilt werden.

Drafts

Hier findest du deine Entwürfe die du für später schon vorbereitet hast, oder die noch freigegebene werden müssen.

Recent Posts

Hier findest du eine Übersicht all deiner letzten Pins und auch gleich die Info, ob deine Pins “re-pinnt” wurden.

Viraltag Übersicht Pinterest Tool

Evergreen Content

Das sind Inhalte, die immer wieder geteilt werden, solltest du keine neuen Postings haben. Hier kannst du die Postings ablegen welche besonders oft geteilt werden sollen. Du kannst außerdem auch den Zeitraum angeben, in dem dieser Pin geteilt werden soll.

Failed Posts

Wenn mal ein Pin nicht funktioniert hat, dann siehst du das hier. Das kann z.B. passieren, wenn du von einer Seite pinnst die keine Pinterest Pins zulässt.

Posting Schedule

Eine meiner absoluten Lieblings-Funktionen. Viraltag sieht sich anhand deiner Postings und Google Analytics an, welche Zeit die Beste ist, um zu pinnen und schlägt sie dir für deinen Zeitplan vor.  Wenn du zu viele Pins an einem Tag  hast, plant Viraltag sie einfach für den nächsten Tag ein.Viraltag Übersicht Pinterest Tool

Explore Tab

Man soll ja mehr fremde Inhalte als eigene Inhalte pinnen. Das macht man am einfachsten über den Explore Tab. Einfach Themen heraussuchen, die in deine Boards passen und schon kannst du sie in deinen Zeitplan einplanen. Du kannst auch die Boards deiner liebsten Pinterest Kolleginnen, Instagram Accounts & Co hier einfügen und hier ihre Pins weiterpinnen 🙂

Neben Feeds gibt es hier auch die Funktion “ Design” – Wer Canva nutzt kann da ruckzuck gleich Designs für seine Pins erstellen und hineinladen.

Circles

Diese Funktion habe ich noch nicht wirklich für mich entdeckt. Aber grundsätzlich, wenn es mehrere Leute sind, die Viraltag nutzen, kann man hier gemeinsam pinnen – vielleicht finde ich ja jetzt wen? 😉 (Einfach ein Kommentar hinterlassen)

Reports

Welche Pins haben besonders gut funktioniert? Wie viel Traffic generierst du über Viraltag, hast du Follower dazugewonnen? Wie sieht das im Bezug auf Google Analytics aus? Das siehst du alles unter diesem Tab.

Accounts

Viraltag kannst du nicht nur für Pinterest nutzen, sondern auch für Instagram, Facebook, Twitter, Linkedin & Co. Diese Accounts kannst du hier hinzufügen.

Automatisierung mit Viraltag

Viraltag Übersicht Pinterest ToolEgal, ob du nun mehrere Fotos zu einem Post hast oder nur eines über Canva generiert hast – du kannst die Fotos einfach über Viraltag hochladen und gleich die URL eingeben zu der diese Fotos verweisen sollen. Wenn du mehrere Fotos ausgewählt hast, kannst du außerdem noch die verschiedensten Boards auswählen, die du anpinnen möchtest. Du kannst auch durch die “Clone Post” Funktion einen Pin duplizieren und gleich auf zwei Pinnwänden posten – je nachdem, wie du am liebsten mit Pinterest arbeitest.

Wenn du mehrere Fotos ausgewählt hast, öffnet sich der “Bulk Editor”, mit dem du entweder einzelne Texte anpassen kannst oder einfach durch die “Bulk Funktion” für alle Bilder den gleichen Text und Link einsetzen kannst. Je nachdem, was du brauchst. Wenn du einen bestimmten Post sharen möchtest, macht es Sinn, zuerst die Bulk Funktion zu nutzen und anschließend auch jedes einzelne Bild mit einem passenden Text zu optimieren.

Viraltag Übersicht Pinterest ToolDanach kannst du zwischen folgenden Funktionen wählen:

Schedule – Hier bestimmst du, wann genau deine Bilder gepinnt werden – ganz egal, ob du nun deinen Zeitplan nutzen möchtest oder nicht. Wenn du auf das Kalender-Icon klickst, kannst du die Zeit ändern.

Add to Queue – Hier werden die Postings in deinen vorhandenen Zeitplan eingefügt.

Save as Draft – Deine Postings werden als Entwurf gespeichert.

Add on Chrome Extension

Wenn du beim Surfen einen tollen Blogpost oder ein tolles Bilder findest, kannst du die natürlich auch mit einem einzigen Klick in deine geplanten Beiträge stellen – dazu musst du dir nur die Chrom Extension herunterladen.

Arbeitsablauf mit Viraltag

Jeder hat ja seine eigene Arbeitsweise. Ich nutze Viraltag meistens 2 mal die Woche und nehme mir ca. jeweils 1 Stunde, um alles zu befüllen. Das zumindest jetzt, wo ich für euch gerade teste, wie sich Pinterest auf meinen Blog www.weibi.at auswirkt.

Vorab werden über Canva die Pinterest Pins mit Texten erstellt. Meistens derzeit gleich mit den anderen Fotos und Materialien, die ich für meine Blogposts brauche. Ich versuche dabei meinem Stil treu zu bleiben, aber so 2 bis 3 verschieden Bilder pro Blogpost zu machen.

Sobald ich alle Bilder habe, lade ich sie in mein Viraltag hoch und mache dazu Entwürfe mit passenden Texten und den entsprechenden Links. Im nächsten Schritt suche ich über den Explorer und meinen Feeds andere Bilder, die ich von Blogger-Kolleginnen sehe und in meine Boards re-pinnen kann. Dabei versuche ich so gut wie es geht jedes Board, das ich habe gleichmäßig zu befüllen (das gelingt mir nicht immer). Danach gebe ich alles, was ich herausgesucht habe frei und lasse Viraltag meine Pins einplanen. Danach heißt es abwarten und Tee trinken und schauen, was denn so in meinen Analytics passiert. Ist sehr spannend.

Kosten Viraltag

Viraltag ist grundsätzlich kein kostengünstiges Tool. Für meinen Account zahle ich derzeit weniger, als die angegebenen Preise, aber ich nutze Viraltag nur für einen meiner Accounts – derzeit. Das wird sich wahrscheinlich jetzt ändern. Die Investition von 29 Dollar im Monat erscheint auf den ersten Blick viel, aber Pinterest ermöglicht es, wirklich viel Reichweite zu generieren und neue Kundensegmente & Leser zu akquirieren. Daher zahlt es sich schon aus. Man kann das Abo jederzeit kündigen, also einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert. Es gibt natürlich auch andere, kostengünstigere Varianten. Allerdings waren meine Tests bisher eher unzufriedenstellend – vor allem was den Zeitfaktor betrifft. Einfach mal  Viraltag hier testen und schauen, ob das Tool etwas für dich ist. Wer eine Review auf seinem Blog veröffentlicht bekommt auch ein „Blogger Package“ um 9 Dollar im Monat – unbedingt nachfragen!

Was nutzt ihr so für die Automatisierung eurer Pins?

In den letzten Jahren haben immer mehr soziale Netzwerke und Online – Tools den Markt erobert. Ich denke dabei an Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat, Tumblr und auch Pinterest. Letzterem widmen wir in diesem Blogbeitrag unsere ganze Aufmerksamkeit. Denn Pinterest ist mit über 175 Millionen Nutzern eines der größten Sozialen Netzwerke der Welt und kann damit auch viel Traffic zu den eigenen Inhalten bringen. Seit 2010 können User auf dem Tool Modetrends, Einrichtungstipps, Kochrezepte und viele andere Inspirationen sammeln und teilen. Gerade in der letzten Zeit gibt es für Pinterest immer mehr Zusatzfunktionen und Extra – Tools, welche die Nutzung des Netzwerkes vor allem für Influencer sehr interessant macht. Doch welche Zusatzfunktionen bieten wirklich einen Mehrwert und wie kann man diesen Mehrwert für sein eigenes Business nutzen?

Welche Funktionen hat Pinterest und was bieten sie?

Pin – it Button

Der Klassiker. Durch den Pin – it Button können User unbegrenzt viele Fotos von Pinterest in ihre eigenen Pinnwände speichern und so ihre Interessen mitteilen und Inspirationen sammeln. Dieser Pin – it Button findet sich jedoch nicht mehr nur in dem sozialen Netzwerk selbst, sondern kann auch bereits auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog implementiert werden. Ihr könnt eure Pins übrigens auch auf Pinterest promoten! Diese Pins funktionieren genauso wie normale Pins, nur dass diese von mehr Leute gesehen werden und diese so auch mehr Reichweite generieren. Funktionieren tut das ganze ähnlich wie auf Facebook mithilfe eines Business-Accounts.

Rich Pins Button

Rich Pins sind Pins, die über zusätzliche Informationen über den Pin verfügen . Es gibt vier unterschiedliche Arten von Rich Pins, nämlich Artikel-, Produkt-, Rezept- und App-Pins. Durch diese könnt ihr einen gewissen Kontext zu euren Posts hinzufügen und so mehr Content mit eurer Zielgruppe teilen.

Widget Builder

Durch den Widget Builder können User unterschiedliche Pinterest-Widgets in ihre eigene Website einarbeiten und so mit Pinterest verknüpfen. Das kann entweder nur der „Merken – Button“ auf die Blogfotos sein, oder man kann auch eine ganze Pinnwand auf der Website platzieren.

„Merken“-Button

Wenn du den „Merken“-Button auf deinem Blog installiert, können deine Leser sich deine Inhalte direkt auf Pinterest merken. Dabei wird auf deinem Blog das Pinterst-Logo implementiert, das beim Anklicken auf deine Pinterest-Seite weiterführt.  So wird dein Content über deinen Follower auf Pinterest gebracht. Das führt dazu, dass immer mehr von deinen Inhalten auf Pinterest kommen und auch immer mehr Leute deinen Content sehen.

Pinterest Web Analytics

Gerade für Influencer ist die Funktion der Web Analytics eine sehr Wichtige. So wissen die Nutzer, was die Follower aus ihrem Profil mögen und was gespeichert wird. Man erhält vielseitige Daten über die Zielgruppe und kann so herausfinden, welche Themen die Follower interessieren.

Pinterest Blog

Auf einem eigenen Pinterest – Blog werden wöchentlich spannende Beiträge und Artikel über Pinterest selbst, aber auch über ganz allgemeine Topics der digitalen Welt veröffentlicht.

Die Pinterest Community

Die Pinterest – Community ist groß. Sogar sehr groß. Auf tausenden von Pinnwänden sammeln die Nutzer unterschiedliche Inspirationen und Ideen zu ihren ganz persönlichen Lieblingsthemen. Auch Blogger und Unternehmen aus der ganzen Welt binden sich in diese Community ein und versuchen so, ihre Interessen zu teilen und neue Follower und Kunden zu akquirieren.

Die Pin Factory

Die Pin Factory ist eine interne Abteilung von Pinterest, die unzählige Pins daraufhin überprüft, wie gut sie funktionieren. Diese werden dann auf einer eigenen Pinnwand von Pinterest gesammelt und sollen auf der einen Seite zeigen, was gute Pins ausmacht, und auf der anderen Seite auch zu neuen Ideen für Pins inspirieren.

3 Tipps für Pinterest

Die richtige Anzahl an Pins

Um Reichweite und Bekanntheit auf Pinterest zu erzeugen, muss regelmäßig gepinnt werden. Doch was ist die perfekte Pin-Zahl pro Tag, um den richtigen Auftritt auf dem Pinterest-Parkett hinzulegen? Um euren Pinterest-Account zu optimieren, solltet ihr 10 mal am Tag pinnen. So bringt ihr genug Content an eure Zielgruppe ohne sie vollzuspammen. Um dir diese Arbeit zu erleichtern, gibt es auch Tools wie Viraltag, welches wir dir in diesem Blogpost vorstellen.

Postet Content, den eure Zielgruppe möchte

Um die von euch bestimmte Zielgruppe zu erreichen und auch langfristig zu unterhalten, ist es wichtig, deren Interessen und Anliegen zu können. Nur so könnt ihr auch auf Pinterest mit den richtigen Inhalten auftreten. Macht euch also Gedanken darüber, was eure Audience – Group möchte, und bringt dann die passenden Beitrage, Fotos und Co.

Re-Pins durch Mini-Blogposts

Ziel von Bloggern und Unternehmen ist es immer, Reichweite und Bekanntheit durch ihre Pins auf Pinterest zu erzeugen. Dies gelingt am bestem mit angepasstem und gut geplantem Content, der von den Followern im Optimalfall auch regepinnt wird. Durch Rich-Pins gibt es bereits die Möglichkeit, mehr Inhalte mit seiner Zielgruppe zu teilen. Eine weitere Option bieten die sogenannten Mini-Blogposts. Hier werden zu den einzelnen Pins kurze Texte verfasst und auf Pinterest geteilt. Diese sollten jedoch nicht mehr wie 200 Zeichen haben, um auch bei der Zielgruppe anzukommen und ein Re-Pin zu werden.

 

Uns könnt ihr übrigens auch auf Pinterest folgen – und zwar unter @augustacademy

Pin it & schreibt eure eigene Pinterest – Erfolgsstory!

Wer  Pinterest noch nicht nutzt, wird spätestens bei der ersten Suche nach Inspirationsbildern für Wohnung, Hochzeit oder die nächsten Reise überzeugt. Die Suchmaschine bietet so viele Ideen und Informationen auf einen Blick, dass man nach der ersten Nutzung gerne darauf zurückgreift. Egal, ob man gerade die passende Wandfarbe für das Schlafzimmer sucht oder sich auf die Suche nach wunderschönen Inseln für die nächste lange Reise begibt: Hier wird man fündig. So viel zu den Goodies, wenn man die Platttform als User nutzt. Was User oft nicht wissen, ist, dass Pinterest für uns Influencer nicht nur die perfekte Plattform ist, um Ideen zu finden, sondern auch, um unsere eigenen Ideen mit der Welt zu teilen. Denn wer mit Pinterest arbeitet, merkt schnell, dass viel Traffic über die Plattform generiert werden kann und durch die schönen Bilder auch viele neue Leser gefunden werden können. Dabei arbeitet Pinterest wie eine Suchmaschine und muss auch als solches gesehen werden. Wer vorne dabei sein möchte, muss auch hier etwas SEO einsetzen und die Plattform richtig nutzen.

 

Funktionen von Pinterest – eine Übersicht & erste Schritte

 

Meldet man sich bei Pinterest an, legt man erstmal ein Profil an. Für Blogger macht es Sinn gleich den Account in einen Business Account umzuwandeln. In diesem gibt es einfach mehr Möglichkeiten, wie z.B. Pinterest Analytics, was dir mehr Informationen über die Reichweite deiner Pins gibt. Im nächsten Schritt gilt es dann deine ersten Pinnwände zu erstellen. Am besten zu Themen, die dir wichtig sind. Du kannst nicht nur öffentliche Pinnwände, sondern auch private machen – so dass du z.B. deine Blogpost-Inspirationen nicht mit deiner Community teilst. Mit der App kannst du außerdem nicht nur mobil pinnen, sondern bekommst auch die Möglichkeit deine Pins mit einem einfachen Screenshot in eine eigene „Screenshot“ Sammlung, die nur für dich privat zu sehen ist, zu sammeln – eine meiner persönlichen Lieblingsfunktionen. Mit einem Klick kannst du außerdem Pinterest in deinen Blog integrieren: einfach das Widget in die Sidebar einbauen.

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Eine genauere Übersicht was Pinterest kann und wie du es nutzen kannst, findest du in diesem Blogpost!.

Traffic über Pinterest

 

Viele Blogger starten gerade auf Pinterest durch. Der Grund? Man kann seine Reichweite gut steigern und neue Communities erreichen. Die Frage ist immer, wie man denn auf Pinterest mehr Traffic generieren kann. Wichtig ist, Pinterest als das zu sehen, was es ist: Eine Suchmaschine. Auch hier solltest du also mit Keywords arbeiten und deine Bilder richtig benennen. Außerdem wäre wichtig, dass du deinem Profil auch den richtigen Namen gibst: Worüber pinnst du eigentlich? Das sollte bei dir auch erscheinen. Damit auch deine Anzeige etwas mehr hergibt als nur die Standardanzeigen, solltest du dir außerdem Rich Pins installieren. Dann kannst du bei den Pins etwas mehr Informationen hinterlegen.

Wie du Traffic auf Pinterest generierst? Indem du richtig viel pinnst – dabei sollte es 90% fremder Content sein und 10% von dir – dann funktioniert es am Besten. Außerdem ist es wichtig, dass du eigene Bilder für Pinterest machst & auch das Timing einem Profi überlässt – und da wären wir auch schon beim nächsten Thema!

 

Tools für Pinterest – wie das Pinnen leichter wird

 

Wer sich auf Pinterest konzentrieren möchte, wird dafür auch einiges an Zeit brauchen. Einerseits müssen eigene Bilder für Pinterest gemacht werden, andererseits müssen auch Bilder gepinnt werden und das auch noch regelmäßig. Für Bilder ist mein absoluter Liebling Canva – darüber habe ich auch schon mal geschrieben. Das ist für mich einfach das einfachste Tool und macht das Leben vieler, die nicht mit Photoshop umgehen können, einfacher. Außerdem gibt es für Pinterest tolle Vorlagen.

Zum automatisierten Pinnen gibt es dabei drei verschieden Tools: BoardBooster, Taliwind und Viraltag. Ich selbst finde Viraltag am besten, wobei das so eine Sache ist, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Als extrem visueller Mensch brauche ich einfach immer eine klare Übersicht und das bietet Viraltag, neben vielen anderen Features. Was diese Tools können? Deine Pins zeitlich richtig einplanen, viele Bilder auf eimal pinnen, auch mal ein Bild öfter pinnen, deine Statistiken auswerten und vieles mehr! Also eine ganz schöne Menge.

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Wir lieben Viraltag! Was es kann und wie du es zur Automatisierung deiner Pins nutzt, findest du in diesem Viraltag- Blogpost.

 

Best Practice

 

Wer macht denn Pinterest richtig gut? Einige haben sich ja auf die Suchmaschine spezialisiert. Wir haben uns etwas umgesehen und sind gerade dabei einige neue Pinterest-Queens & Kings zu finden. In Sachen Travel- Blogger haben wir uns schon etwas schlau gemacht und sind gerade selbst am testen um mit euch bald einige Learnings zu teilen.

Weitere Artikel zum Thema

Du möchtest sehen wie Travel Blogger mit Pinterest umgehen – best Practice Beispiele von Travel Blogs gibt es hier.

 

 

facebook-livevideos

Auf Snapchat könnt ihr eurer Community Snaps schicken. Instagram bietet die Möglichkeit, Stories mit den Followern zu teilen. Und was macht Facebook? Auf Facebook könnt ihr eure tollsten und aufregendsten Momente via Facebook Live videos verbreiten. Wir erkennen da definitiv einen Trend – und zwar weg von den perfekt inszenierten Fotos die wir nun schon zu Genüge gesehen haben, hin zu dem Gefühl, dass jeder sein persönliches Leben via Kurzvideo mit der Welt teilen möchte. Dieses Gemeinschaftsgefühl spiegelt sich auch in den zahlreichen Communities, Online-Gruppe und digitalen Gemeinschaften wieder. Doch wie funktioniert das mit den Live videos eigentlich? Und wie können es auch Unternehmen schaffen, mit diesem Trend zu gehen und in ihre Marketingstrategie einzubinden?

Genau damit beschäftigen wir uns in unserem 3. Blogpost unserer „How to Tourismusmarketing“ – Blogreihe. Nachdem wir uns in den letzten Wochen intensiv mit Snapchat und Instagram beschäftigt haben, konzentrieren wir uns heute auf Facebook. Auf die Facebook Live videos genauer gesagt. Mit unglaublichen 1,7 Milliarden aktiven Nutzern überragt das soziale Netzwerk seine Konkurrenten gewaltig und ist somit das größte Social Network der Welt. Dazu bietet Facebook noch eine Menge Möglichkeiten für Unternehmen, vor allem auch für Tourismusmarken wie Hotels, Fluganbieter und Reiseorganisation. Die meisten Möglichkeiten werden zum Teil schon sehr gut genutzt, manche sind aber noch zu neu und zu unbekannt um von Tourismusmarken intensiv eingesetzt zu werden. Deswegen widmen wir dem Thema Facebook Live videos einen ganzen Blogpost und wollen auch erklären, wie Tourismusmarken dieses Tool nutzen können, um ihre Online – Präsenz zu verbessern.

Wie funktionieren Facebook Live ?

Seit August 2015 bietet Facebook die Option, Videos live mit seiner Community zu teilen. Livevideos sind Echtzeit-Videos, die live an deine Follower gesendet werden. Du kannst dir von Personen oder Seiten denen du folgt Videos ansehen, liken, kommentieren, und teilen. Facebook informiert dich wenn deine Freunde oder eine Unternehmensseite gerade live ist und ein Video dreht. Diese Videos kannst du dir dann live auf deinem Endgerät anschauen.

Prinzipiell kann jeder ein Livevideo erstellen, der einen Facebook – Account und ein Smartphone hat. Die Funktion dazu findet ihr ganz oben links in eurem Newsfeed. Wenn ihr dort auf das Kamerasymbol klickt gelangt ihr automatisch zu eurer Kamera. Dann könnt ihr auch schon loslegen und euer erstes Livevideo mit eurer Community teilen.

 

5 Tipps für Tourismusmarken für Facebook Live videos

Es gibt natürlich unzählige Möglichkeiten, Facebook Live für sich als Tourismusmarke zu nutzen. Social Media Today hat 5 Tipps zusammengefasst, wie Marken dieses Feature optimal nutzen können um ihre Bekanntheit zu erweitern und mehr Besucher zu generieren. Wer noch mehr Tipps & Tricks möchte, kann auch bei Facebook selbst vorbeischauen. Dort werden die wichtigsten Dinge nochmal erklärt und spannende Inputs für neue User gegeben.

1. Bleibe mindestens 10 Minuten live

Klar, je länger du online bist umso länger haben User Zeit sich auf deine Facebook Seite zuzuschalten und sich eure Live Folge anzusehen. So haben eure User die Möglichkeit, Freunde und Bekannte einzuladen eurem Video zu folgen. Natürlich kann man bei kleineren Themen oder spontanen Aufnahmen auch unter die 10 Minuten kommen, bei geplanten Folgen sollte dieses Zeitlimit aber nicht unterschritten werden.

2. Beziehungsmanagement: Gehe auf deine Zuseher ein

Facebook Live ist das perfekte Tool um eine interaktive Beziehung mit der Community aufzubauen. Du hast die Möglichkeiten Fragen direkt zu beantworten, Fragen an deinen Zuseher stellen und deine Follower beim Namen anzusprechen. Dies hilft enorm dabei, eine standhafte Beziehung zwischen dir und deiner Community aufzubauen.

3. Wähle die richtigen Themen aus

Du kennst deine Zielgruppe und weißt was sie interessiert – nutze dieses Wissen! Bevor du live gehst, überlege dir genau was du deinen Zusehern sagen willst. Was soll die Message sein? Welchen Output erwartest du dir von der Live Folge? Was willst du bei den Followern bewirken? All diese Dinge sollten geklärt sein bevor du dein Livevideo startest. Nur so kannst du deinen Zielgruppe ansprechen und ihnen auch den Content liefern, der sie interessiert und sich so in ihren Köpfen verankern.

4. Bereite dich vor und informiere deine Community 

Wenn du weißt, wann du das nächste Mal ein Livevideo machen wirst und worum es dabei geht – dann informiere deine Follower! Teaser deine Live-Folge an und animiere sie dir zu folgen. Durch interessante Themen kannst du so ganz leicht die Aufmerksamkeit der Community gewinnen und so mehr Zuseher für deine Filme generieren. Spontane Videos sind aber natürlich auch toll, man sollte sich nur nicht die selbe Zuseher- Anzahl erwarten wie bei geplanten und angekündigten Videos. Die Zuseher brauchen immerhin auch Zeit um online zu gehen.

5. Ohne schnelles Internet geht hier nichts!

Wenn du vorhast zu streamen, ist eine W-Lan-Verbindung die beste Option. Solltest du draußen im Freien filmen wollen, informiere dich vorab ob es dort W-Lan gibt. Wenn nicht, prüfe ob deine Internetverbindung auch schnell genug für den Live-Stream ist. Es kann dir nichts Schlimmeres passieren, als während eines Livevideos die Verbindung zum Internet und so auch zu deinen Zusehern zu verlieren.

BestPractice – Beispiele

The Met

Nicht nur Hotels und Fluglinien können tolle Kampagnen starten. Auch Museen können das – wie uns das Metropolitan Museum of Art in New York beweist. Schon seit einiger Zeit bespielt das Museum seinen Facebook Kanal mit Livevideos zu unterschiedlichen Themen. Man hat die Möglichkeit bei Ausstellungseröffnungen dabei zusein oder eine Livetour durchs Museum zu erhalten. Die Ausstellung rund um Pergamon wurde 4 Tage vor Eröffnung angekündigt und hatte 52.000 Views und würde 1.200 mal auf Facebook geteilt.

themet_facebook

Airbnb and Disney

Und wieder schafft es AirBnB unter unsere BestPractise Beispiele. Diesmal haben sie gemeinsam mit ihrem Partner Disney den Film „The Jungle Book“ via Facebook Livevideos promotet. Es wurde vorab angekündigt, dass The Jungle Book’s Facebook Seite live vom Roten Teppich der Filmpremiere berichten wird. So könnten die Zuseher live mit auf den roten Teppich, es würden Interviews geführt und man könnte den Stars mal so richtig nahe sein.

airbnb_facebook

 

 

 

marriot-snapchat

Heute am Weg zur Arbeit schon ein Bild gesnappt? Oder vielleicht doch lieber ein kurzes Video mit coolen Filtern gemacht? Mit 120 Millionen aktiven Usern ist Snapchat nach Facebook, Instagram und LinkedIn im Moment das 4. größte soziale Netzwerk der Welt. Täglich werden bis zu 1 Milliarde Snaps versendet und wie die Anzahl der User wächst auch die Anzahl der Snaps kontinuierlich. Der Global Web Index prognostiziert einen weiteren starken Wachstum der App in den kommenden Jahren. Dies bedeutet auch gleichzeitig eine größere Relevanz und eine wachsende Bedeutung der App im Marketing von sowohl großen, als auch kleinen Firmen. Obwohl im Tourismus-Marketing bereits einige Destinationen & Hotelketten die App verwenden, ist die Anwendung auf jeden Fall noch ausbaufähig.

In dem 2. Blogpost aus unserer Blogreihe „How to Tourismus-Marketing“ dreht sich heute alles um die beliebte App Snapchat, und wie Tourismusmarken das soziale Netzwerk für ihre Vorteile nutzen können. Die meisten von euch kennen Snapchat vermutlich und nutzen es auch privat. Für diejenigen, die sich noch nicht so intensiv mit der App beschäftigt haben, hier ein kurze Erklärung: Snapchat ist eine App, die als Download im Appstore für Apple und Android erhältlich ist. Wie bei allen sozialen Netzwerken geht es auch hierbei um die Community. Je besser deine Snaps ankommen, umso mehr Leute folgen dir. Dazu machst du einfach ein Foto oder Video von dem was du gerade machst und lädst das ganze in deine Story hoch. Deine Geschichte ist dann die Abfolge aller Fotos und Videos die du nach der Reihe gemacht hast. Nach 24h löschen sich die Snaps automatisch von selbst aus deiner Story. So hast du die Möglichkeit, deine Community überall hin mitzunehmen und sie live an deinen Ereignissen teilnehmen zu lassen. Du kannst auch privat mit Followern kommunizieren und Information über dich und deinen Account hergeben. Snapchat bietet seit kurzem auch die Möglichkeit, bereits gedrehte Videos oder Fotos auf Snapchat hochzuladen. Hast du dann dein Video gemacht, kannst du es mit lustigen Filtern oder Stickern versehen – und los geht’s!

Warum Snapchat im Tourismus-Marketing?

Falls ihr euch immer noch fragt, warum Tourismusmarken, Hotelketten und Co. Snapchat nutzen sollten, hier 3 Facts für euch:

  • Junge Zielgruppe: Über 70 % der User sind unter 25 Jahren alt. Und diese Zielgruppe erreicht man heutzutage am besten über die sozialen Netzwerke.
  • Rasantes Wachstum: Die Anzahl der aktiven User hat sich von Dezember 2014 bis Dezember 2015 fast verdoppelt.
  • Generiert Aufmerksamkeit: Snaps von schönen und beeindruckenden Destinationen weltweit erhalten durchschnittlich ca. 40.000 Views.

5 Tipps für Tourismusmarken auf Snapchat

1.GEO Filter

Durch selbstdesignte GEO Filter können Snapchatter ihren Followern mitteilen, wo sie gerade sind. Als Tourismusmarke kann man dies nutzen, um der Zielgruppe eine Orientierung zu bieten und ihnen die Destination zu zeigen. Prinzipiell lässt sich auf Snapchat alles teilen, was gerade so passiert. Egal ob ein Rundgang durchs Hotel, eine Live – Übertragung eines Events oder die Zubereitung der Nachspeise in einem lokalen Restaurant. All diese Dinge können mit einem eigenen GEO – Filter hinterlegt werden, um so auf den Ort des Geschehens aufmerksam zu machen.

2. Community Filter

Ähnlich wie die GEO Filter funktionieren auch die Community Filter. Diese werden speziell von Hotelketten oder Restaurants erstellt, um so den Snappern die Möglichkeit zu geben, Leute zu treffen die sich gerade in der Nähe aufhalten. Gerade für Leute, die alleine Reisen (was übrigens gerade der neuste Trend ist) bietet dies eine gute Möglichkeit, Leute zu finden mit denen man sich treffen und netzwerken kann.

3. Live Berichte

Egal ob ein Konzert am hauseigenen Pool, eine Firmenfeier im Lokal oder die Eröffnung eines neuen Hotel. Snapchat bietet Tourismusmarken die Gelegenheit, spannende Momente mit der Community zu teilen und so auf ihr Angebot und ihre Destinationen aufmerksam zu machen. Währenddessen gibt es für die Follower die Möglichkeit, Fragen an Snapper zu stellen und so eine Beziehung mit den Followern aufzubauen.

4. Re – Follow

Ihr wollt wissen, was eure Zielgruppe so interessiert, wo sie herkommt und was sie in ihrer Freizeit so macht? All das teilen sie mit euch! Folgt den Leuten, die euch folgen zurück und ihr werdet unzählige Informationen über eure Zielgruppe gewinnen. So könnt ihr diese ihren Interessen entsprechend ansprechen und wisst, worauf ihr bei euren Snaps achten solltet.

5. Influencer Marketing

Viele bekannte und große Influencer haben den aufsteigenden Trend von Snapchat erkannt und teilen ihr aufregendes Leben bereits mit ihrer Community. Im Tourismus-Marketing kann man dies nutzen und so seine eigene Community mithilfe der Influencer zu erweitern. Die Möglichkeiten einer Kooperation mit Bloggern, YouTubern & Co wachsen stetig und viele Tourismusmarken nutzen diesen Boom bereits für sich aus.

BestPractice – Beispiele

Marriot Hotels

Eine der Tourismusmarken, die diesen Boom bereits früh für sich erkannt hat, war die Hotelkette Marriott Hotels. Marriott arbeitete dazu 3 Monate lang mit 4 Influencern zusammen, die auf dem Snapchat Account von Marriot Hotels über ihre Aufenthalte in den unterschiedlichen Marriot Hotels und ihren Erlebnissen während den Reisen berichteten. Parallel dazu, versuchten diese dazu aufzurufen, via Snapchat Fragen an sie zu stellen, die diese direkt beantworteten: Stichwort Beziehungsmanagement.  Vor einer Reise gaben die Influencer den Followern eine Liste mit Destination und diese konnten dann entscheiden, wohin sie die Influencer gerne schicken würden.

L.A.

Neben Hotelketten können auch Städte die Vorteile von Snapchat nutzen, um mehr Besucher in die Stadt zu locken. Und genau das hat Los Angeles auch gemacht. Durch Kooperationen mit Magazinen, Bands und Restaurant produziert das L.A. Tourism Office laufend Content auf Snapchat über Freizeitangebote, Restaurant Bewertungen und Hotelempfehlungen. „Discover L.A.“ plant nun die Erweiterung des Kanals durch eine Kooperation mit ansässigen Comedians und die Erstellung von diversen GEO – Filtern.

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